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China reagiert im Handelsstreit

Zinssenkungen und Kredite 07.05.2025, 05:37 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

PEKING (dpa-AFX) - China hilft seiner Wirtschaft unter dem wachsenden Druck durch den laufenden Handelsstreit mit den USA mit Zinssenkungen und Krediten nach. Wie Zentralbankchef Pan Gongsheng in Peking mitteilte, sinkt der Zinssatz für die sogenannte Mindestreserve (RRR) um 0,5 Punkte. Damit will der Behördenchef dem Kapitalmarkt langfristig eine Billion Yuan (derzeit rund 122 Milliarden Euro) zuführen.

Banken haben so mehr Geld zur Verfügung, das sie nicht mehr zurückhalten müssen. Sie können damit etwa Kredite ausgeben. Derzeit sei die Weltwirtschaft voller Unsicherheiten mit verstärkten Handelsspannungen, die die globalen Industrie- und Lieferketten störten, Turbulenzen auf den internationalen Finanzmärkten auslösten und die Dynamik des globalen Wirtschaftswachstums schwächten, erklärte Pan.

China spürt Spannung im Welthandel

Die Maßnahmen treten in den kommenden Tagen in Kraft. Zusätzlich reduziert die Zentralbank den Leitzins - ein wichtiges Finanzinstrument zur Umsetzung der Geldpolitik - um 0,1 Prozentpunkte auf 1,4 Prozent. Unter anderem passte Peking auch den Zinssatz für Wohnungsbaudarlehen mit einer Senkung um 0,25 Punkte an.

Wegen der anhaltenden Spannungen im internationalen Handel und den Problemen in der chinesischen Wirtschaft hatten die Märkte schon länger auf Konjunktur-Impulse seitens der Regierung gewartet. Erste Kennzahlen deuten darauf hin, dass Chinas Wirtschaft unter dem Handelsstreit mit den USA zu leiden beginnt. Die Stimmung im produzierenden Gewerbe trübte sich ein. Zudem werden Medienberichten zufolge deutlich weniger Container aus China in die USA gebucht.

Maßnahmen gegen wirtschaftliche Probleme

In China selbst drückt eine geringe Nachfrage auf die Wirtschaftsleistung. Das Konsumentenvertrauen als Folge einer schweren Krise im Immobiliensektor gilt weiter als schwach. Zudem herrscht vor allem unter jungen Leuten eine hohe Arbeitslosenquote. Familien sehen sich hohen Kosten für Kindererziehung und Bildung ausgesetzt.

Chinas Zentralbank will deshalb nun mit einem Refinanzierungsprogramm in Höhe von 500 Milliarden Yuan die Altenpflege und den Konsum von Dienstleistungen unterstützen. Mit zwei Paketen von je 300 Milliarden Yuan soll die Kreditvergabe an landwirtschaftliche und kleine, private Unternehmen unterstützt werden sowie Geld in wissenschaftliche und technologische Innovationen fließen./jon/DP/zb

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