Anzeige
+++20 Mio. € Bewertung Zwei zugelassene Psychedelika-Produkte. NASDAQ-Uplist in Arbeit.+++

Chinas Wirtschaft leidet weiter unter Deflationsgefahren 09.07.2025, 09:23 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

PEKING (dpa-AFX) - Die chinesische Wirtschaft kämpft weiter mit einer schwachen Preisentwicklung. So sind die Erzeugerpreise erneut deutlich gefallen, während die Verbraucherpreise nur minimal zugelegt haben, wie das Statistikamt in Peking am Mittwoch mitteilte.

Auf Herstellerebene fielen die Preise im Juni um 3,6 Prozent im Jahresvergleich. Es ist der 33. Rückgang in Folge und das stärkste Minus seit fast zwei Jahren. Analysten hatten im Schnitt nur mit einem Rückgang von 3,2 Prozent gerechnet. Das Statistikamt begründete das deutliche Minus zum Teil damit, dass ungünstige Witterungsbedingungen die Bauarbeiten beeinträchtigt und Druck auf die Rohstoffpreise ausgeübt hätten.

Insgesamt belastete der Gegenwind vom Welthandel die exportlastigen Sektoren. Die Preise im verarbeitenden Gewerbe für Computer, Kommunikations- und andere elektronische Geräte beschleunigten den Angaben zufolge den Rückgang gegenüber dem Vormonat. Die Unwägbarkeiten der Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump trüben Experten zufolge die Aussichten für Unternehmen, die von den globalen Märkten abhängig sind, weiter ein, da die Inlandsnachfrage schwach bleibt.

Die Verbraucherpreise legten im Juni um 0,1 Prozent im Jahresvergleich zu. Hier war erwartet worden, dass sie wie im Vormonat um 0,1 Prozent nachgeben. Experten zufolge spiegelt die leichte Erholung aber wohl eher die kurzfristige Wirkung staatlicher Subventionen als eine dauerhafte Erholung wider.

Die Erzeugerpreise beeinflussen tendenziell auch die Verbraucherpreise. Insofern verstärkten die Daten die Sorgen mit Blick auf Deflationsgefahren in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt.

Deflation ist das Gegenteil von Inflation. Zwar führt ein Rückgang des Preisniveaus dazu, dass Käufer mehr für ihr Geld bekommen. Ökonomen halten eine solche Entwicklung aber langfristig für schädlich. Denn Verbraucher halten sich beim Kauf von Waren dann eher zurück, in der Hoffnung auf weiter fallende Preise. Das kann die Wirtschaft lähmen.

"Die Deflation bleibt ein Problem", schrieb Lynn Song, Chefvolkswirt für China der Bank ING. Zu den Hauptgründen dafür zählten ein starker Preiswettbewerb sowie Lohnstopps und Lohnkürzungen. Die politischen Entscheidungsträger hätten jedoch die Aufmerksamkeit auf die Lösung des Problems gelenkt, indem sie die Marktaustrittsmechanismen verbesserten, die Konsolidierung und Umstrukturierung der Unternehmen förderten und gegen nicht marktkonforme Praktiken vorgingen, die zu einem übermäßigen Preiswettbewerb führten./la/jsl/jha/

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
News-Kommentare
Thema
1 Sorgen um PCK-Raffinerie: Bund will US-Sanktionen verhindern Hauptdiskussion
2 Viele Verbraucher können Phishing-Mails nicht sicher erkennen Hauptdiskussion
3 ROUNDUP 2: 5,8 Prozent mehr Geld für Beschäftigte der Länder Hauptdiskussion
4 Vance: Sturz der Führung in Teheran ist Sache des Volkes Hauptdiskussion
5 VW-Betriebsrat fordert Anerkennungsprämie für Mitarbeiter Hauptdiskussion
6 Merz trifft Trump-Gegner Newsom in München Hauptdiskussion
Alle Diskussionen
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer