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Absatz von E-Autos legt zu - Experte sieht keinen Boom 03.04.2025, 14:29 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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BERLIN (dpa-AFX) - Der Absatz von Elektroautos in Deutschland hat im März deutlich zugelegt - die Zahlen des US-Elektroautobauers Tesla brachen dagegen weiter ein. Insgesamt kamen 42.521 batteriebetriebene Pkw (BEV) neu auf die Straße. Das war ein Zuwachs um 35,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) mitteilte. Der Anteil an allen Neuzulassungen lag bei 16,8 Prozent.

Nach Angaben des Beratungsunternehmens EY liegt das Plus bei den E-Autos vor allem am niedrigen Vorjahresniveau. Aufgrund des abrupten Förderstopps im Dezember 2023 seien die Elektro-Neuzulassungen in den ersten Monaten 2024 eingebrochen. Einen Elektro-Boom gebe es trotz der hohen Zuwachsraten nicht.

Experte: Erwartete Preissenkungen wird es wohl nicht geben

"Der Absatz von Elektroautos ist immer noch deutlich niedriger als von der Politik erhofft und von der Industrie benötigt", sagte Constantin M. Gall von EY. Ihm zufolge wird es "die erwartete Welle an Preissenkungen gerade in der zweiten Jahreshälfte" wohl nicht geben. Grund dafür ist demnach, dass die EU-Kommission in Aussicht gestellt hat, die bestehenden Klimavorgaben für Autobauer aufzuweichen. Deshalb erwartet Gall weniger hohe Rabatte auf E-Autos.

Über alle Antriebe und Segmente hinweg kamen im März 253.497 auf die Straße. Ein Minus von 3,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. "Der deutsche Neuwagenmarkt entwickelte sich im März ähnlich schlecht wie in den Vormonaten", teilte EY mit.

Tesla-Auslieferungen fallen weltweit um 13 Prozent

Ein dickes Minus steht erneut bei den neu zugelassenen Tesla-Autos. Im März ging die Zahl im Vergleich zum Vorjahresmonat um 42,5 Prozent auf 2.229 Autos zurück. Weltweit fielen die Auslieferungen im vergangenen Quartal im Jahresvergleich um 13 Prozent, wie das Unternehmen von Tech-Milliardär Elon Musk am Mittwoch mitgeteilt hatte. Ein Faktor dürfte der Umstieg auf eine erneuerte Generation des Bestsellers Model Y sein. Außerdem wurde in den vergangenen Monaten die Kritik an der politischen Rolle und den Ansichten von Musk immer lauter, der im vergangenen Jahr zu einem engen Verbündeten von Donald Trump wurde./wim/DP/mis

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