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Euro legt weiter zu - bleibt aber unter Hoch seit Oktober 17.03.2025, 20:12 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro ist am Montag weiter gestiegen. Mit 1,0926 US-Dollar blieb die Gemeinschaftswährung im New Yorker Handel allerdings unter ihrem Hoch seit Oktober, das sie am vergangenen Dienstag markiert hatte. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zu Wochenbeginn auf 1,0903 (Freitag: 1,0889) Dollar festgesetzt und der Dollar damit 0,9171 (0,9183) Euro gekostet.

Die amerikanische Währung litt unter schwachen heimischen Konjunkturdaten. Die für die weltgrößte Volkswirtschaft wichtigen Einzelhandelsumsätze legten im Februar nicht so stark zu wie erwartet.

Experte Ralf Umlauf von der Landesbank Helaba sprach von einer weiteren Enttäuschung "nach dem unerwartet schwachen Januarergebnis". Mit einer Zinssenkung der US-Notenbank Fed an diesem Mittwoch sei zwar nicht zu rechnen. Doch die Daten untermauerten tendenziell die Erwartung einer zukünftigen geldpolitischen Lockerung - zumal der Empire-State-Index, der die Industriestimmung im US-Bundesstaat New York misst, klar negativ überrascht habe. Dazu passte auch der etwas später veröffentlichte, ebenfalls schwache NAHB-Hausmarktindex. Sinkende Zinsen schmälern die Attraktivität einer Währung als Wertanlage.

Nach wie vor bereite allerdings die Preisentwicklung den Währungshütern Sorgen, betonte hingegen Volkswirt Felix Schmidt von der Privatbank Berenberg. Die Kerninflation ohne die schwankungsanfälligen Komponenten Energie und Lebensmittel bewege sich seit einem Dreivierteljahr mehr oder weniger seitwärts. Dies allein wäre schon Grund genug für die Fed, das Leitzinsband bei 4,25 bis 4,50 Prozent zu belassen und nicht weiter abzusenken.

Hinzu kommt Schmidt zufolge, dass die weitere Konjunktur- und Inflationsentwicklung schwer vorherzusagen sei, da sie stark von den Entscheidungen im Weißen Haus abhänge. Welche Zölle längerfristig bestehen blieben, sei ebenso unklar wie die Frage, ob, wann und in welchem Umfang es zu Steuersenkungen komme./gl/mis

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