dpa-AFX Überblick

KONJUNKTUR vom 08.07.2025 - 17.00 Uhr 08.07.2025, 17:05 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

GESAMT-ROUNDUP/Zollstreit und kein Ende: Exporte in die USA sacken ab

WIESBADEN - Unsicherheit um Zölle, ständige Drohungen von Donald Trump und kein Ende in Sicht: Der Zollstreit mit den USA samt einer erneut verlängerten Frist wird zur schweren Bürde für Deutschlands Exporteure. Im Mai fielen die Ausfuhren in die Vereinigten Staaten, dem wichtigsten Handelspartner für deutsche Unternehmen, auf den niedrigsten Stand seit mehr als drei Jahren, wie aus Daten des Statistischen Bundesamtes hervorgeht

ROUNDUP: Chinas Exportkontrollen verteuern seltene Erden

MÜNCHEN - Die für die Industrie wichtigen seltenen Erden haben sich nach der Verschärfung der chinesischen Exporthürden stark verteuert. Die Preise für die 17 unter dem Oberbegriff zusammengefassten Metalle stiegen im Mai auf Dollarbasis insgesamt um acht Prozent, wie die Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw) in ihrem monatlichen Rohstoffpreisindex ermittelt hat. Die Volkswirte der DZ Bank gehen davon aus, dass sich die Abhängigkeit Deutschlands, der USA und anderer westlicher Staaten von chinesischen Lieferungen nicht schnell reduzieren lässt und Peking damit ein politisches Druckmittel erhalten bleiben wird.

EU-Finanzminister billigen Defizitverfahren gegen Österreich

BRÜSSEL - Wegen zu hoher Neuverschuldung hat der Rat der Europäischen Union grünes Licht für ein Strafverfahren gegen Österreich gegeben. Das Gremium der Regierungen der EU-Mitgliedstaaten folgte damit einer Empfehlung der EU-Kommission aus dem vergangenen Monat. Die für die Überwachung der europäischen Schuldenregeln zuständige Behörde hatte mitgeteilt, das Alpenland weise ein übermäßiges Defizit auf.

ROUNDUP/Letzte Hürde genommen: Bulgarien darf den Euro einführen

BRÜSSEL - Bulgarien hat aus Brüssel endgültig grünes Licht für die Einführung der Gemeinschaftswährung Euro erhalten. Nachdem bereits die EU-Kommission und die Staats- und Regierungschefs den Daumen hoch gezeigt hatten, verabschiedeten die Finanzminister der EU-Staaten bei einem Treffen in Brüssel die notwendigen Rechtsakte. Damit hat das Balkanland die letzte Hürde genommen und kann zum 1. Januar 2026 seine Landeswährung Lew (Deutsch: Löwe) mit dem Euro ersetzen. Der Wechselkurs ist auf 1,95583 Lew zu einem Euro angesetzt.

Letzte Hürde genommen: Bulgarien darf den Euro einführen

BRÜSSEL - Bulgarien hat aus Brüssel endgültig grünes Licht für die Einführung der Gemeinschaftswährung Euro erhalten. Nachdem bereits die EU-Kommission und die Staats- und Regierungschefs den Daumen hoch gezeigt hatten, verabschiedeten die Finanzminister der EU-Staaten bei einem Treffen in Brüssel die notwendigen Rechtsakte. Damit hat das Balkanland die letzte Hürde genommen und kann zum 1. Januar 2026 seine Landeswährung Lew (Deutsch: Löwe) mit dem Euro ersetzen. Der Wechselkurs ist auf 1,95583 Lew zu einem Euro angesetzt.

Ausschusschef: EU und USA verhandeln in Zollstreit über wenige Seiten

BRÜSSEL - Im Zollstreit zwischen den USA und der EU verhandeln Brüssel und Washington nach Angaben des Vorsitzenden des Handelsausschusses im Europäischen Parlament, Bernd Lange, derzeit nur über wenige Seiten. Die angestrebte Rahmenvereinbarung sei als "relativ begrenztes Papier" angelegt - derzeit werde über einen etwa dreiseitigen Text verhandelt, sagte der SPD-Europapolitiker.

Vor EU-China-Gipfel: Von der Leyen setzt auf Zusammenarbeit

STRASSBURG - Mit Blick auf den Ende Juli geplanten China-Gipfel hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sich für eine stärkere Kooperation, aber auch Vorsicht ausgesprochen. "Europa setzt sich voll und ganz für ein zielorientiertes Engagement mit China ein", sagte von der Leyen im Europaparlament in Straßburg. Eine Abkopplung von dem Land wäre aus ihrer Sicht "ineffizient und ineffektiv". Gleichzeitig kritisierte sie unfaire Praktiken im Handel mit China: "Das System ist eindeutig manipuliert."

Erneuter Gewinn für Corona-Stabilisierungsfonds

FRANKFURT - Zweiter Jahresüberschuss in Folge für den in der Corona-Krise geschaffenen deutschen Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF): 90,4 Millionen Euro Gewinn standen Ende Dezember 2024 in der Bilanz, wie die Finanzagentur des Bundes in Frankfurt mitteilte. Das Plus erklärten die Schuldenverwalter des Bundes unter anderem mit Zinserträgen. Ein Jahr zuvor hatte ein Gewinn von 109,7 Millionen Euro in den Büchern des Fonds gestanden. Auch das Jahr 2021 hatte der WSF mit einem Überschuss abgeschlossen.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jsl

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