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KONJUNKTUR vom 21.05.2025 - 17.00 Uhr 21.05.2025, 17:05 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

ROUNDUP 2: Wirtschaftsweise senken Prognose - Last für neue Koalition

BERLIN - Die deutsche Wirtschaft tritt weiter auf der Stelle - das dürfte sich auch unter der neuen Bundesregierung so schnell nicht ändern. Die "Wirtschaftsweisen" senken ihre Konjunkturprognose für dieses Jahr und erwarten für 2025 nur eine Stagnation des Bruttoinlandsprodukts. Im Herbst hatte der Sachverständigenrat noch mit einem Wachstum von 0,4 Prozent gerechnet.

Firmensterben auf Höchststand seit 2011

NEUSS/MANNHEIM - Fehlende Nachfolger und andere Probleme: Immer mehr Firmen in Deutschland werfen das Handtuch. Die Zahl der Unternehmensschließungen lag im vergangenen Jahr bei 196.100 - das waren 16 Prozent mehr als 2023, wie die Auskunftei Creditreform und das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) mitteilten. So hoch war die Zahl der Schließungen seit 2011 nicht mehr gewesen - damals sorgten die Folgen der Finanzkrise für Bremsspuren in Deutschlands Wirtschaft.

Deutschland: Auftragslage in der Wirtschaft verbessert sich

MÜNCHEN - Der Auftragsmangel in der deutschen Wirtschaft geht zurück. Im April beklagten ihn in einer Umfrage des Münchner Ifo-Instituts nur noch 37,3 Prozent der Unternehmen. Im Januar waren es noch 40,2 Prozent, wie die Forscher mitteilen, im Oktober 2024 sogar noch 41,5. Damit setze sich die Entspannung fort, die sich bereits zum Jahresbeginn angedeutet hatte.

ROUNDUP: Inflationsschub in Großbritannien dämpft Erwartung an Zinssenkung

LONDON - In Großbritannien ist die Inflationsrate im April vor allem wegen stark gestiegener Kosten für Gas und Strom auf den höchsten Stand seit 15 Monaten geklettert. Im Jahresvergleich legten die Verbraucherpreise um 3,5 Prozent zu, nachdem die Jahresrate im März bei 2,6 Prozent gelegen hatte. Analysten hatten im Schnitt eine Inflationsrate von 3,3 Prozent erwartet.

EU-Kommission will mittelgroße Firmen von Auflagen befreien

BRÜSSEL - Mittlere Unternehmen sollen einem Vorschlag der EU-Kommission zufolge von mehreren EU-Auflagen befreit werden. Unter anderem geht es dabei um Ausnahmeregelungen bei der Datenschutz-Grundverordnung und vereinfachte Vorschriften, die eine Börsennotierung einfacher und günstiger machen sollen, wie die Behörde mitteilte. Sie rechnet damit, dass Unternehmen durch die Vereinfachungen 400 Millionen Euro Verwaltungsaufwand im Jahr einsparen.

Wirtschaftsministerium sieht hohe Hürden für Industriestrompreis

BERLIN - Das Bundeswirtschaftsministerium sieht hohe Hürden für einen Industriestrompreis in Deutschland. Die Umsetzung des Konzeptes berge "EU-beihilferechtlich erhebliche Herausforderungen", heißt es in einem internen Papier des Ministeriums. Es lag der Deutschen Presse-Agentur vor. Zuerst hatte das "Handelsblatt" darüber berichtet. Die Aussichten auf eine Genehmigung seien "höchst unsicher".

EU-Staaten einigen sich auf Milliardendarlehen für Rüstung

BRÜSSEL - Die EU-Staaten haben sich auf den Start eines neuen Finanzierungsinstruments für die gemeinsame Beschaffung von Rüstungsgütern geeinigt. Über das Projekt mit dem Namen Safe sollen über den EU-Haushalt abgesicherte Darlehen in Höhe von bis zu 150 Milliarden Euro bereitgestellt werden. Damit könnten Länder etwa zusätzliche Luftverteidigungssysteme und Munition kaufen.

ROUNDUP: Preise für Batterie-Rohstoffe fallen teils deutlich

PARIS - Wichtige Rohstoffe für die E-Auto-Produktion wie Cobalt, Lithium und Graphit werden trotz enormer Nachfrage immer günstiger. Vor allem die Produktionsländer China, Indonesien und die Demokratische Republik Kongo hätten ihre Produktion deutlich hochgefahren, heißt es in einem Rohstoffbericht der Internationalen Energieagentur (IEA). Die Preise für Lithium seien zwischen 2021 und 2022 noch um das Achtfache gestiegen - seit 2023 gingen sie hingegen um über 80 Prozent zurück. Auch für Graphit, Kobalt und Nickel seien die Preise rückläufig.

Elektro-Exporte stark gestiegen - auch in die USA

FRANKFURT - Die Exporte der deutschen Elektro- und Digitalindustrie sind im März sprunghaft angestiegen. Vor allem nach Europa, aber auch in die USA oder nach Taiwan wurden deutlich mehr Waren verkauft als ein Jahr zuvor, wie der Branchenverband ZVEI berichtet. Die deutschen Ausfuhren stiegen in dem Monat in der Jahresfrist um 7,1 Prozent auf 21,9 Milliarden Euro. Damit wurde auch das Quartalsergebnis mit 63,8 Milliarden Euro in den positiven Bereich mit 1,9 Prozent Wachstum gezogen.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jkr

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