dpa-AFX Überblick

KONJUNKTUR vom 26.02.2025 - 17.00 Uhr 26.02.2025, 17:05 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

US-Außenminister versetzt in Washington EU-Vertreterin

WASHINGTON/BRÜSSEL - Die US-Regierung hat sich einen weiteren diplomatischen Affront gegen die EU geleistet. Wie ein Sprecher der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas bestätigte, sagte US-Außenminister Marco Rubio am Mittwoch ein geplantes Treffen mit Kallas ab, obwohl die frühere estnische Regierungschefin dafür schon extra von Brüssel noch Washington geflogen war. Den Angaben zufolge wurden als Erklärung lediglich "Termingründe" genannt.

Selenskyj: Ukraine unterzeichnet vorerst nur Rahmenabkommen zu Rohstoffen

KIEW - Die Ukraine will vorerst nur ein Rahmenabkommen über den Abbau von Rohstoffen mit den USA unterzeichnen. "Es ist noch zu früh, über Geld zu reden, denn das ist ein Rahmenabkommen", sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj der Nachrichtenagentur Interfax-Ukraine zufolge in Kiew. Demnach soll ein echter Vertrag erst später folgen. "Dieser wird schwieriger und ernsthafter, denn im nächsten Vertrag geht es um den Fonds", erklärte er.

Stimmung auf dem Arbeitsmarkt trübt sich weiter ein

NÜRNBERG - Die Aussichten für den deutschen Arbeitsmarkt haben sich weiter eingetrübt. Der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) nahm den sechsten Monat in Folge ab und lag im Februar bei 98,3 Punkten. "Die Arbeitslosigkeit wird weiter steigen, die Beschäftigung nur noch stagnieren", teilte IAB-Experte Enzo Weber zu dieser Entwicklung mit. "Die Arbeitsagenturen blicken mit Sorge auf 2025."

US-Repräsentantenhaus stimmt für Trumps Haushaltskürzungen

WASHINGTON - Die Republikaner im US-Repräsentantenhaus haben für einen Haushaltsentwurf gestimmt, der Steuererleichterungen sowie innerhalb von zehn Jahren Budget-Kürzungen von mindestens zwei Billionen Dollar (1,91 Billionen Euro) vorsieht.

Ifo: Unternehmen in Deutschland wollen Personal abbauen

MÜNCHEN - Viele Unternehmen in Deutschland wollen wegen der schlechten wirtschaftlichen Lage Personal abbauen. Das Beschäftigungsbarometer des Münchner Ifo-Instituts sank im Februar auf nunmehr 93,0 Punkte, nach 93,4 Punkten im Januar.

Deutschland: Kauflaune der Verbraucher bleibt gedämpft

NÜRNBERG - Die Konsumstimmung der Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland bleibt trübe. Nach der neuesten Konsumklimastudie der Nürnberger Institute GfK und NIM legten die Konjunkturerwartungen im Februar zwar zu, die Einkommenserwartungen und die Anschaffungsneigung waren jedoch rückläufig. Auch die Sparneigung nahm demnach zu.

IG Metall sieht großen Investitionsbedarf im Maschinenbau

FRANKFURT - Bei zahlreichen Maschinenbauern in Deutschland fürchten die Betriebsräte um die Wettbewerbsfähigkeit. Bei einer Umfrage der IG Metall erklärten 37 Prozent der mehr als 630 Teilnehmer, dass sie die Produkte ihrer Unternehmen nicht mehr für konkurrenzfähig halten.

EU soll klimafreundlich aus der Wirtschaftskrise kommen

BRÜSSEL - Um Europas Wirtschaft wieder auf Wachstumskurs zu bringen, will die EU-Kommission künftig Staatshilfen für eine klimafreundliche Industrie schneller genehmigen. Der Vorstoß ist Teil eines in Brüssel vorgestellten Maßnahmenpakets, das die Wirtschaft des Kontinents klimafreundlicher und wettbewerbsfähiger machen soll.

EU-Kommission will Lieferkettengesetz verschieben

BRÜSSEL - Die EU-Kommission will die Anwendung des umstrittenen EU-Lieferkettengesetzes verschieben und das Vorhaben abändern. Man wolle die ersten Umsetzungsfristen um ein Jahr auf 2028 verschieben, teilte die Kommission mit. Zudem soll eine Reihe von Vereinfachungen Unternehmen entlasten. Die Kommission spricht von Einsparungen von jährlich 320 Millionen Euro.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jsl

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