Anzeige
+++50 % mehr Power – steht hier der Batterie-Durchbruch 2026 bevor?+++
Hessens Regierungschef Rhein

Geld für Straßen und Schienen muss rasch ankommen 05.06.2025, 17:16 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

WIESBADEN (dpa-AFX) - Hessens Regierungschef Boris Rhein (CDU) hat den Bund für sein schuldenfinanziertes Sondervermögen für die Länder mit 100 Milliarden Euro für Infrastruktur gelobt - und auf einen raschen Geldfluss gepocht. "Wichtig ist nun, dass die Mittel schnell und unbürokratisch in den Ländern ankommen. Dafür brauchen wir schnellstmöglich die passenden Ausführungsgesetze durch den Bund", forderte Rhein nach einer Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) in Berlin.

Das Geld werde dazu beitragen, Straßen, Brücken und Schienen zu modernisieren sowie Kindergärten, Krankenhäuser und digitale Infrastruktur zu stärken. Gut sei auch die rasche Einigung auf die Aufteilung der Finanzströme, ergänzte Rhein. Die MPK hatte laut Hessens Staatskanzlei beschlossen, sowohl für das Sondervermögen als auch für die zusätzliche strukturelle Verschuldungsmöglichkeit von 0,35 Prozent des nominalen Bruttoinlandsprodukts den sogenannten Königsteiner Schlüssel anzuwenden.

Rhein: Länder müssen von neuen Verteidigungsausgaben profitieren

Für ein verteidigungs- und widerstandsfähiges Deutschland müsse der Bund sicherstellen, dass die Länder von den geplanten zusätzlichen Verteidigungsausgaben profitierten, betonte Rhein weiterhin. "Außerdem muss zusätzliches Geld aus dem Klima- und Transformationsfonds in Bundesprogrammen an Länder und Kommunen fließen."

Der hessische Ministerpräsident erklärte weiter, um die Leistungsfähigkeit des Föderalismus gemeinsam zu erhalten, "müssen Bundesgesetze, die finanzielle Folgen für die Länder und Kommunen haben, künftig automatisch durch zusätzliche Mittel vom Bund zumindest anteilig kompensiert werden". Der Grundsatz "Wer bestellt, zahlt" müsse wieder stärker gelten.

Brief an den Kanzler

Die CDU-Ministerpräsidenten - inklusive Rhein - hatten in einem Brief an Kanzler Friedrich Merz (CDU), der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, ein grundsätzliches Umdenken bei den Finanzbeziehungen gefordert: "Das Ziel ist ein regelgebundener, dauerhafter und überprüfbarer Mechanismus, der den finanziellen Ausgleich zugunsten der Länder schafft, wenn Bundesgesetze zu Mehrausgaben oder Mindereinnahmen der Länder und Kommunen führen."

Zur Kompensation sollten die Länder einen höheren Anteil an der Umsatzsteuer bekommen, schlugen die CDU-Ministerpräsidenten vor. Dafür solle die Bundesregierung bei Gesetzentwürfen besser als bisher berechnen, welche finanziellen Folgen sich für Länder und Kommunen ergeben - und dann automatisch die Umsatzsteuerverteilung anpassen.

Rhein zeigt sich optimistisch

Nach der MPK erklärte Rhein laut Mitteilung, Länder und Kommunen benötigten ausreichende finanzielle Spielräume für ihre Aufgaben im föderalen System. Die ersten Wochen der neuen Bundesregierung "stimmen mich optimistisch, dass der Bund an einer auskömmlichen Finanzierung von Ländern und Kommunen interessiert ist", versicherte der hessische Regierungschef.

Er sprach von einer Geschlossenheit der Länder insgesamt. "Die Aufgaben, die vor uns liegen, sind gewaltig. Wir müssen unser Land sicherer, souveräner und sozialer machen und Staat und Wirtschaft umfassend modernisieren. Es freut mich sehr, dass die Länder in wichtigen Fragen als Einheit auftreten", ergänzte Rhein. Es sei ein neuer Optimismus in der Zusammenarbeit zu spüren. Hessens Landesregierung ist schwarz-rot wie die neue Bundesregierung./jaa/DP/zb

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer