Industrie fordert mehr Geld für europäische Weltraumrüstung 13.02.2025, 05:29 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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MÜNCHEN (dpa-AFX) - Angesichts zunehmender internationaler Spannungen fordert die deutsche Luft- und Raumfahrtindustrie von der Bundesregierung mehr Geld für die militärische Raumfahrt. Deutschland und Europa seien auf eine "konkurrenzfähige Infrastruktur im Weltraum angewiesen", sagte Marie-Christine von Hahn, Hauptgeschäftsführerin des Luft- und Raumfahrt-Bundesverbands BDLI, vor der Münchner Sicherheitskonferenz. "Wenn die Politik dies verpasst, steht unsere Souveränität sowie unsere Stellung in der Welt auf dem Spiel", wird Hahn in einer Verbandsmitteilung zitiert.

Unausgesprochene Sorge vor Trump

In Europas Industrie und Politik rechnet man damit, dass US-Präsident Donald Trump großen politischen Druck auf die europäischen Nato-Staaten ausüben könnte, Waffen amerikanischer Hersteller zu kaufen. Explizit erwähnt der Luft- und Raumfahrtverband dies in seiner Mitteilung nicht. Trump hat die Europäer bereits zu einer Erhöhung ihrer Verteidigungsausgaben auf jeweils fünf Prozent des jeweiligen nationalen Bruttoinlandsprodukts aufgefordert.

Nach Zahlen des Bundesverbands starteten die USA im vergangenen Jahr mehr als die Hälfte von weltweit 220 zivilen und militärischen Trägerraketen mit Satelliten und anderer Nutzlast an Bord, China 67, Russland 20, und Indien 7. Europa war demnach mit 4 Raketenstarts Schlusslicht.

"Bei Aufklärung und Verteidigung im All eigenständig dabei"

"Deutschlands und Europas Raumfahrtbranche kann technologisch problemlos mithalten", sagte Hahn. "Jetzt muss jedoch mit Nachdruck dafür gesorgt werden, dass wir auch bei Aufklärung und Verteidigung im All eigenständig dabei sind." Der Bundesverband vertritt nach eigenen Angaben gut 260 Mitgliedsunternehmen der zivilen und militärischen Luft- und Raumfahrt mit rund 46 Milliarden Euro Jahresumsatz. Vor Beginn der Münchner Sicherheitskonferenz hat der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) an diesem Donnerstag zu einem Raumfahrtsymposium im Münchner Künstlerhaus eingeladen./cho/DP/zb

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