Anzeige
++++++ Gold über 4.862 USD – auf dem Weg zu 5.000 USD: Warum A2 Gold jetzt in eine neue Liga aufsteigt ++++++
Klingbeil will Reformen

'Regierung muss mutig vorangehen' 19.09.2025, 05:31 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

BERLIN (dpa-AFX) - In der Debatte über Reformen des Sozialstaats und Anreize für mehr Wachstum hat Vizekanzler Lars Klingbeil entschlossene Schritte der Regierungskoalition angekündigt. "Diese Regierung muss mutig vorangehen, und das werden wir auch. Der Reformwille auf unserer Seite ist da", sagte der SPD-Chef dem "Handelsblatt". Die Vorsitzenden der Regierungsparteien CDU, CSU und SPD werden nach seinen Worten vorschlagen, wie alle Stränge zusammenlaufen.

"Das wird ein gerechtes Gesamtkonzept", versicherte er. Die Strukturreformen würden auch helfen, die Lücke von 34 Milliarden Euro im Haushalt 2027 zu verkleinern.

Ein Thema werden nach Klingbeils Worten "deutliche Veränderungen" beim Bürgergeld. Zudem werde man in der Koalition auch über den Abbau von Subventionen reden. Und auch über eine Reform der Erbschaftsteuer wolle seine Partei sprechen. "Ich habe registriert, dass die Union über die Erbschaftsteuer diskutiert. Da sehe ich ein großes Möglichkeitsfenster."

Debatte über reiche Erben und Bürgergeldbezieher

Kürzlich hatte der CDU/CSU-Fraktionsvorsitzende Jens Spahn die ungleiche Vermögensverteilung in Deutschland als Problem bezeichnet und damit eine Debatte zur Erbschaftssteuer losgetreten. Und über die geplante Reform des Bürgergelds gab es Anfang September ebenfalls einen öffentlichen Schlagabtausch in der Koalition. Kanzler Friedrich Merz hatte mehrfach gesagt, man könne sich den Sozialstaat so wie heute nicht mehr leisten.

Klingbeil sagte nun, man werde den Menschen mit dem Haushalt 2027 einiges abverlangen. Die Bürger seien aber bereit, den Weg mitzugehen

- "wenn alle ihren Beitrag leisten, auch diejenigen, die sehr viel

Geld haben".

"Länger reformieren als nur einen Herbst lang"

Weiter sagte Klingbeil: "Es ist wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger sehen, dass es jetzt einen großen Schritt nach vorn gibt und nicht nur ein Sammelsurium von einzelnen Maßnahmen." Angesprochen auf den sogenannten Herbst der Reformen, sagte Klingbeil: "Wir müssen viel länger reformieren als nur einen Herbst lang. Aber ich will, dass dieses Jahr noch richtig was passiert."

Der Finanzminister will mit Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) nach eigenen Worten schnell einen sogenannten Deutschlandfonds auflegen, um internationale Investoren anzulocken. In diesem Jahr solle die erste Stufe starten. Damit schaffe man eine Andockstelle für privates Kapital. Der Bund werde mindestens zehn Milliarden Euro bereitstellen. "Durch die Mobilisierung privaten Kapitals können wir die Mittel auf bis zu 100 Milliarden Euro hebeln." Laut Klingbeil gibt es ein großes Interesse internationaler Investoren: "Die stehen Schlange."/toz/DP/zb

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer