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KORREKTUR/ROUNDUP/Schnieder

Bis 2032 sollen marode Brücken saniert sein 25.06.2025, 14:21 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

(Berichtigt wird im sechsten Absatz, erster Satz: weniger Geld eingeplant als eigentlich vorgesehen rpt als eigentlich vorgesehen.)

BERLIN (dpa-AFX) - Für viele Autofahrer in Deutschland könnte die Sanierung maroder Brücken in Deutschland zu einer Geduldsprobe werden. "Die Autofahrerinnen und Autofahrer werden zunächst einmal viele Baustellen sehen", sagte Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Das führt natürlich zu Einschränkungen und Belastungen. Die Perspektive ist aber, dass es danach besser wird, weil es wieder eine einwandfrei funktionierende Brücke gibt."

Die Sanierung der Brücken sei sehr dringend. Der Bund werde das prioritär betreiben, sagte Schnieder. Es gebe etwa 4.000 Brücken, die am besten schnell sanierten werden müssten. "Ich gehe davon aus, dass wir bis 2032 einen Großteil dieser 4.000 Brücken saniert haben."

Schnieder bekräftigte damit frühere Aussagen seines Vorgängers Volker Wissing zum Zeitraum der Brückensanierung.

Nach dem Entwurf der Bundesregierung sind im Haushalt 2025 aus dem riesigen Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaschutz 2,5 Milliarden Euro für die Brückensanierung geplant, in den kommenden Jahren weitere Milliarden Euro.

Die 4.000 Brücken entsprechen laut Schnieder einer Brückenfläche von etwa 450 Fußballfeldern. "Wir haben uns zu Beginn die großen und wichtigen Brücken vorgenommen und davon sind schon umgerechnet 156 Fußballfelder gemacht worden. Ein Drittel der Fläche ist saniert, und den Rest werden und müssen wir jetzt angehen."

Die Grünen-Haushälterin Paula Piechotta sagte, im Haushaltsentwurf 2025 sei für die Sanierung von Autobahnen und Bundesstraßen weniger Geld eingeplant als eigentlich vorgesehen. "Wenn die Koalition nicht massiv umsteuert, wird Schnieder vor allem neue Brückensperrungen oder gar Brückeneinstürze erklären müssen."

Schneller planen

Schnieder sagte weiter: "Wir müssen auch schneller werden. Wir müssen Verfahren vereinfachen und beschleunigen, da wo das möglich ist. Wenn wir eine Brücke neu bauen am gleichen Ort, dann müssen wir bisher ein Planfeststellungsverfahren machen." Das sei sehr aufwendig und langwierig. "Wir prüfen alles noch einmal, obwohl da doch schon eine Brücke stand. Das versteht eigentlich keiner. Deshalb wollen wir das Verfahren ändern, um es schneller und einfacher zu machen."

Der Bundesrechnungshof hatte der Bundesregierung eine zu schleppende Sanierung maroder Brücken vorgeworfen. Das Ministerium hatte die Kritik zurückgewiesen./hoe/DP/stw

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