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Kündigungswelle nach Preiserhöhung beim D-Ticket bleibt aus 10.02.2025, 11:10 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

BERLIN (dpa-AFX) - Trotz der deutlichen Preiserhöhung beim Deutschlandticket für den öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) in Deutschland sind die meisten Nutzerinnen und Nutzer dem Abo treu geblieben. "Wir sehen definitiv keine Kündigungswelle durch die Preiserhöhung", sagte der Präsident des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), Ingo Wortmann. Die Kündigungsquote lag dem Verband zufolge im Januar 2025 bei 8,1 Prozent. Im Jahr 2024 lag sie monatlich bei rund sieben Prozent.

Kein Spielraum für weitere Erhöhungen

Natürlich führe ein Preisanstieg von 20 Prozent dazu, dass einige Nutzerinnen und Nutzer das Abo aufgäben, sagte Wortmann. "Aber der Jahreswechsel ist schon immer ein Zeitpunkt gewesen, an dem Kundinnen und Kunden ihre Verträge danach prüfen, wo sie gegebenenfalls etwas sparen können."

Einen großen Spielraum für weitere größere Preissteigerungen gebe es aber nicht, sagte VDV-Hauptgeschäftsführer Oliver Wolff. "Die Quote der Kündigungen ist jetzt ok, aber wenn das Ticket 20 Euro teurer wird, dann wird's auch schon eng."

Das Deutschland-Ticket, mit dem Inhaber bundesweit Busse und Bahnen des Regional- und Nahverkehrs nutzen können, ist zum Jahresbeginn neun Euro teurer geworden und kostet seither 58 Euro pro Monat.

Ziel beim Deutschlandticket knapp verfehlt

Dem VDV zufolge nutzen rund 13,5 Abonnentinnen und Abonnenten das Angebot. Damit hat die Branche ihr Ziel, bis zum Ende 2024 auf rund 15 Millionen Abos zu kommen, um gut zehn Prozent verfehlt. Der entscheidende Grund dafür sei, dass nach wie vor viele Unternehmen das Deutschlandticket nicht als rabattierte Variante ihren Beschäftigten anböten, teilte der VDV weiter mit. Das sei angesichts der politischen und finanziellen Unsicherheiten rund um das Angebot nachvollziehbar.

Insgesamt hat sich der Nahverkehr in Deutschland nach dem Einbruch in der Corona-Pandemie erholt. Rund 9,8 Milliarden Fahrgäste verzeichneten die Verkehrsunternehmen im vergangenen Jahr. Das waren rund 300 Millionen Kundinnen und Kunden mehr als im Vorjahr. Aufgrund der ebenfalls gestiegenen Kosten für Personal, Strom oder Antriebsstoffe bei sinkenden Ticketeinnahmen bleibe die wirtschaftliche Lage vieler Unternehmen aber angespannt, betonten die Verbandschefs./maa/wim/DP/jha

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