Merz zu Beratungen mit Macron in Südfrankreich 28.08.2025, 17:27 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

MARSEILLE (dpa-AFX) - Einen Tag vor den deutsch-französischen Regierungsberatungen zur Wirtschafts- und Sicherheitspolitik in Toulon ist Bundeskanzler Friedrich Merz in Frankreich eingetroffen. Er landete am Nachmittag in der südfranzösischen Metropole Marseille. Am Abend will er sich mit Präsident Emmanuel Macron in dessen Sommerresidenz Fort de Brégançon an der Côte d'Azur treffen, um den sogenannten Ministerrat vorzubereiten.

Vor seinem Abflug betonte der Kanzler, wie wichtig ihm die Stärkung des europäischen Binnenmarkts ist. "Dieser europäische Binnenmarkt ist für Deutschland so wichtig wie für kaum ein anderes Land", sagte er. "Dass wir einen offenen europäischen Binnenmarkt haben, dass wir insbesondere mit Frankreich, aber auch mit vielen anderen in Europa eng zusammenarbeiten, ist auch in unserem tiefsten ökonomischen Interesse."

Halbes deutsches Kabinett dabei

An dem Ministerrat nimmt am Freitag das halbe Kabinett von Merz teil. Unter anderem haben sich Finanzminister Lars Klingbeil (SPD), Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) und Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) angesagt.

Das Treffen wird von einer tiefen Regierungskrise in Frankreich überschattet. Premier François Bayrou will am 8. September im Parlament die Vertrauensfrage stellen. Erwartet wird der Fall der Regierung, Neuwahlen sind nicht ausgeschlossen. Auch wenn es dabei nicht um das Präsidentenamt geht, wird Macron durch die Krise geschwächt. Merz und die deutschen Minister verhandeln am Freitag also mit einem französischen Kabinett, von dem man nicht weiß, wie lange es noch im Amt ist.

Paris und Berlin wollen "Neustart" nach Flaute unter Scholz

Nachdem die deutsch-französische Zusammenarbeit unter Merz' Vorgänger Olaf Scholz ins Stocken geraten war, setzt man in Paris und Berlin nun auf einen "deutsch-französischen Neustart". Sowohl für die Beziehungen beider Länder als auch für die europäische Politik sollen eine gemeinsame Agenda aufgestellt werden, heißt es aus dem Élysée-Palast. Das Verhältnis von Macron zu Merz gilt als deutlich besser als das zu Scholz. Dennoch gibt es unverändert eine lange Liste von Differenzen zwischen den beiden Ländern./evs/mfi/DP/stw

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer