Ministerium

Keine spürbaren Verzögerungen bei Autobahnbau 27.08.2025, 16:29 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

BERLIN/MAGDEBURG (dpa-AFX) - Droht bei wichtigen Autobahnprojekten ein Baustopp? Das Bundesverkehrsministerium versucht Befürchtungen entgegenzutreten. Eine Sprecherin von Minister Patrick Schnieder (CDU) sagte in Berlin, man könne davon ausgehen, dass es keine spürbaren Verzögerungen geben werde. Laufende Projekte und laufende Vergaben würden auf jeden Fall fortgesetzt.

Zuvor hatte der MDR Sachsen-Anhalt berichtet, dass beim Ausbau der Nordverlängerung der A 14 in Richtung Ostsee und der A 143 bei Halle (Saale) wegen fehlender Finanzierung ein Baustopp drohe.

Hintergrund ist, dass der Bundeshaushalt 2025 bisher nicht beschlossen wurde. Auch der Haushalt 2026 wurde noch nicht beschlossen. Nachdem die bundeseigene Autobahngesellschaft Anfang Juli einen - inzwischen aufgehobenen - Ausschreibungsstopp für 2025 verhängt hatte, gab der Haushaltsausschuss des Bundestages Ende Juli seine Zustimmung, kurzfristig 1,1 Milliarden für die Autobahn GmbH freizugeben. Das Geld ist aber vor allem für die Sanierung maroder Brücken vorgesehen.

Ministerin will Klarheit

Mit Blick auf Neubauprojekte forderte Sachsen-Anhalts Infrastrukturministerin Lydia Hüskens (FDP) Klarheit von der Bundesregierung. "Vor wenigen Wochen hieß es, die notwendigen Mittel seien freigegeben worden. Wenn dies nicht der Fall war, leidet unter einer solchen Kommunikation die Vertrauenswürdigkeit von Politik im Ganzen." Die Ministerin befürchtet bei Verzögerungen enorme negative Auswirkungen.

Erhalt vor Neubau

Bei der Verkehrsinfrastruktur steht derzeit die Sanierung im Vordergrund - also die Sanierung maroder Bahnstrecken oder maroder Brücken. Die Formel dazu lautet: Erhalt vor Neubau. Das Bundesverkehrsministerium hatte bereits deutlich gemacht, es dürfen dabei der notwendige Neu- und Ausbau von Projekten nicht aus den Augen verloren werden. Mit Blick auf das Finanzministerium hieß es, es bestehe in den kommenden Haushaltsjahren Nachbesserungsbedarf.

Das Verkehrsministerium teilte aktuell mit: "Die Aussage 'Erhalt vor Neubau' bedeutet nicht, dass für Neubauprojekte kein Geld mehr zur Verfügung steht und es zu Baustopps kommt." Das Ministerium und die Autobahn GmbH arbeiteten daran, die Mittel freizugeben, um den drängendsten Bedarfen auch bei laufenden Bauprojekten gerecht zu werden. Ministerium und Autobahn GmbH gingen nach derzeitigem Stand davon aus, dass die in Bau befindlichen Abschnitte der A 14 und die A 143 ohne Verzögerung weiterlaufen./sus/DP/stw

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Weitere News

Gestern 22:21 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 22:12 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 22:05 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 21:41 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 21:37 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 21:23 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer