Moskau und Kiew setzen Luftangriffe trotz Alaska-Gipfel fort 16.08.2025, 10:11 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

KIEW/MOSKAU (dpa-AFX) - Trotz der amerikanisch-russischen Gespräche in Alaska haben Russland und die Ukraine ihre gegenseitigen Luftangriffe in der Nacht fortgesetzt. Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe sind vom russischen Militär 85 Kampfdrohnen und eine ballistische Rakete gegen Ziele im ukrainischen Hinterland eingesetzt worden. Zwar sei ein Großteil der Drohnen abgefangen worden, dennoch habe es 24 Drohneneinschläge und einen Raketeneinschlag an zwölf Orten gegeben, hieß es.

Auch auf russischer Seite wurden ukrainische Drohnenangriffe registriert. Dem Verteidigungsministerium in Moskau zufolge sind 29 Drohnen abgeschossen worden. Demnach gab es die meisten Einsätze der Flugabwehr über südrussischen Gebieten und dem Asowschen Meer.

US-Präsident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin hatten im US-Bundesstaat Alaska über ein Ende des russischen Krieges in der Ukraine verhandelt. Konkrete Ergebnisse wurden zunächst nicht bekannt. Das osteuropäische Land wehrt sich seit fast dreieinhalb Jahren gegen die russische Invasion./ast/DP/stk

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