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Nach Fluchtwelle 2015

Beschäftigung nähert sich Durchschnitt 25.08.2025, 11:46 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

NÜRNBERG (dpa-AFX) - Die Beschäftigungsquote der 2015 nach Deutschland Geflüchteten nähert sich einer Studie zufolge dem Bevölkerungsdurchschnitt an. Bei Verdienst und Beschäftigung von Frauen bestehe jedoch weiterhin ein deutlicher Rückstand, heißt es in einer Analyse des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Demnach waren im vergangenen Jahr 64 Prozent der vor zehn Jahren zugezogenen Schutzsuchenden abhängig beschäftigt, bei der Gesamtbevölkerung lag die Quote im Durchschnitt bei 70 Prozent. Davon waren 90 Prozent der Geflüchteten sozialversicherungspflichtig beschäftigt, bei der Gesamtbevölkerung lag der Anteil mit 92 Prozent ähnlich hoch. Die Analyse basiert auf einer jährlichen Befragung von Geflüchteten verknüpft mit Sozialversicherungsdaten.

Große Geschlechterunterschiede

Ein großes Gefälle besteht laut der Studie weiterhin zwischen Männern und Frauen: Bei geflüchteten Männern lag die Beschäftigungsquote mit 76 Prozent um 4 Prozentpunkte höher als beim Durchschnitt der männlichen Bevölkerung. Bei den Frauen betrug sie hingegen 35 Prozent - deutlich weniger als der weibliche Bevölkerungsdurchschnitt von 69 Prozent. Außerdem arbeiteten geflüchtete Frauen überdurchschnittlich in Teilzeit.

"Das größte Potenzial für mehr Erwerbstätigkeit unter Geflüchteten liegt bei den Frauen. Der teils unzureichende Zugang zu Kinderbetreuung bleibt jedoch eine zentrale Hürde für ihre Integration in den Arbeitsmarkt", teilte IAB-Forschungsbereichsleiterin Yuliya Kosyakova mit. Zum Vergleich: Bei geflüchteten Frauen mit mindestens einem Kind unter sechs Jahren lag die Beschäftigungsquote bei 21 Prozent, bei Frauen ohne Kindern bei 40 Prozent.

Was verdienen die Geflüchteten?

Mit zunehmender Aufenthaltsdauer stiegen nach Angaben der Analyse die Verdienste der Geflüchteten. Allerdings lag 2023 der mittlere Bruttomonatsverdienst vollzeitbeschäftigter Geflüchteter bei 2.675 Euro - und damit bei 70 Prozent der mittleren Verdienste aller Vollzeitbeschäftigten in Deutschland und knapp über der Niedriglohnschwelle von 66 Prozent. Der Anteil der Leistungsbeziehenden unter den 2015 Zugezogenen ist bis 2023 auf rund ein Drittel gesunken, blieb jedoch deutlich über dem Bevölkerungsdurchschnitt./igl/DP/stw

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