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KfW / KfW Research: Investoren haben Sicherheits- und ... 03.10.2025, 10:03 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

KfW Research: Investoren haben Sicherheits- und Verteidigungsindustrie

im Blick

Frankfurt am Main (ots) -

- Umfrage: 30 Prozent der Investoren in Deutschland haben bereits in Unternehmen

der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (SVI) investiert

- Vor allem Teilbereiche mit höherem Dual-Use-Potenzial sind attraktiv

- Knapp die Hälfte will in den kommenden zwölf Monaten bei Gelegenheit in

SVI-Unternehmen investieren

Die Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (SVI) stößt bei Investoren in

Deutschland auf Interesse. Das gilt sowohl für Kapitalgeber junger, innovativer

Unternehmen (Venture-Capital-Investoren), als auch für die Geldgeber etablierter

Unternehmen (Private-Equity-Gesellschaften). In einer Umfrage von KfW Research

und dem Bundesverband Beteiligungskapital gaben 30 Prozent der Investoren in

Deutschland an, bereits in Unternehmen der Sicherheits- und

Verteidigungsindustrie investiert zu haben.

Dabei sind sie vor allem an Unternehmen jenseits klassisch militärischer

Teilbereiche interessiert, bei denen also das Dual-Use-Potenzial höher ist.

Dual-Use-Produkte können sowohl militärisch als auch zivil genutzt werden. Diese

breitere Einsatzmöglichkeit erhöht das Marktpotenzial der Produkte und damit das

Wachstumspotenzial der Unternehmen.

So bewerten die Hälfte bis drei Viertel der Investoren die Teilbereiche

Cyberabwehr, Robotik, KI und Überwachungs- und Aufklärungssysteme als sehr

attraktiv. Neun von zehn Beteiligten nehmen den Bereich Kommunikationssysteme

als eher attraktiv wahr. Dagegen stehen klassisch militärische Sektoren wie

Waffensysteme oder militärische Fahrzeuge unten in der Attraktivitätsrangliste.

Annähernd die Hälfte (45 Prozent) der Beteiligungsinvestoren geht davon aus, in

den kommenden zwölf Monaten in Unternehmen aus dem Bereich der SVI zu

investieren. Allerdings planen das die meisten Investoren rein opportunistisch,

also für den Fall, dass sich eine attraktive Gelegenheit ergeben sollte. Eine

dezidierte, auf SVI-Engagements ausgerichtete Investitions- und Fondsstrategie,

ist bislang selten.

Regulatorische Hürden und Risiken werden von den Investoren als größte

Hindernisse für Investitionen im Bereich der SVI gesehen. Vor allem die

Regulierung im ESG-Bereich, also die "Environmental, Social,

Governance"-Anforderungen, sowie die eigene Positionierung im ESG-Bereich werden

als hemmend wahrgenommen.

"Die Sicherheits- und Verteidigungsindustrie wird in Deutschland in den

kommenden Jahren einen höheren Stellenwert erhalten als in der Vergangenheit.

Junge, innovative Unternehmen haben das Potenzial, schnell Lösungen als Antwort

auf neue Bedrohungen zu entwickeln. Daher ist auch zu erwarten, dass

Beteiligungsinvestitionen in diesem Bereich weiter an Bedeutung gewinnen

werden", sagt Dr. Dirk Schumacher, Chefvolkswirt der KfW.

Während im Jahr 2019 die Bereiche Defense-Tech / Dual Use im deutschen

Venture-Capital-Markt mit einem Dealvolumen von 28 Millionen Euro kaum eine

Rolle spielten, wurden im Jahr 2024 bereits knapp 800 Millionen Euro in

Start-ups dieser Bereiche investiert.

Pressekontakt:

KfW, Palmengartenstr. 5 - 9, 60325 Frankfurt

Konzernkommunikation und Markensteuerung (KK), Nina Luttmer,

Tel. +49 69 7431 41336

E-Mail: mailto:nina.luttmer@kfw.de, Internet: http://www.kfw.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/41193/6130659

OTS: KfW

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