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VDMA Fachverband Robotik + Automation / "Robotik-Aktionsplan für ... 20.02.2025, 07:50 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

"Robotik-Aktionsplan für Europa": VDMA fordert Politik auf,

Wettbewerbsfähigkeit zu stärken

Frankfurt am Main (ots) -

- Strategiepapier definiert Kernziele

- Europa muss im globalen Wettlauf um KI und Automation aufholen

VDMA Robotik +Automation, die größte Netzwerkorganisation der Robotik-Industrie

in Europa, ruft mit einem Aktionsplan zum Handeln auf, um den Verlust der

globalen Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Volkswirtschaften zu stoppen.

"Europas Wirtschaft fällt in der internationalen Wettbewerbsfähigkeit zurück und

muss dringend mit einer Aufholjagd starten", sagt Dr. Dietmar Ley, Vorsitzender

von VDMA Robotik + Automation. "China beispielsweise hat seinen Fokus konsequent

auf Spitzentechnologie und hochwertige Fertigung verlagert. Das Land treibt die

Automatisierung voran und verdoppelte seine Roboterdichte innerhalb von vier

Jahren auf 470 Roboter pro 10.000 Arbeiter. Damit wird der EU-Durchschnitt von

219 Einheiten um mehr als das Doppelte übertroffen. Robotik und Automatisierung

sind die Schlüsseltechnologien für das künftige Wachstum der Volkswirtschaften,

da sie die Produktivität steigern, Innovationen vorantreiben und neue Chancen

eröffnen."

Aktionsplan - Überblick

Der Robotik-Aktionsplan für Europa richtet sich an politische

Entscheidungsträger in ganz Europa, einschließlich nationaler Regierungen und

EU-Institutionen. Die wichtigsten Empfehlungen des Papiers sind:

- Robotik-Offensive für Europa

Europa wird zunehmend durch aggressive industriepolitische Strategien in anderen

Ländern herausgefordert - wie die America-First-Agenda der Vereinigten Staaten

und Chinas Fünfjahresplan für Robotik zeigen. Mit einer gezielten

Robotik-Offensive gewinnt Europa seine Wettbewerbsfähigkeit zurück, sichert die

Eigenständigkeit, bewältigt den demografischen Wandel und gestaltet den Übergang

zur Klimaneutralität.

- Mehr Risikokapital für Europas Start-ups

Dringend benötigtes zusätzliches Risikokapital muss durch eine Reform des

regulatorischen Rahmens für institutionelle Anleger mobilisiert werden. Die

französische Tibi-Initiative hat gezeigt, wie Kapital erfolgreich für

Innovationen nutzbar gemacht werden kann - Europa sollte diesem Beispiel folgen.

- Roadmap für Wettbewerbsfähigkeit aufstellen

Europas Fortschritte in den Bereichen Robotik und Künstliche Intelligenz müssen

systematisch einer Benchmarking-Analyse mit den Entwicklungen in Asien und

Nordamerika unterzogen werden. Es braucht konkrete nationale und europaweite

Technologie-Fahrpläne.

- Fokus auf Skalierbarkeit

Europa verfügt über eine hervorragende Forschungs- und Innovationslandschaft,

die großartige Ideen hervorbringt. Doch am Ende zählt der Erfolg am Markt. China

zeigt, wie Ideen konsequent in die industrielle Massenproduktion überführt

werden. Politische Entscheidungsträger in Europa müssen ein Umfeld schaffen, das

Innovationen nicht nur hervorbringt, sondern auch in die Serienfertigung und

breite Anwendung transferiert.

"Wir haben keine Zeit zu verlieren: Unser neues Strategiepapier ist ein Aufruf

an die Politik in ganz Europa, die Weichen dafür zu stellen, Europa mit Robotik

und Automatisierung wettbewerbsfähiger und widerstandsfähiger aufzustellen.

Machen wir uns an die Arbeit", sagt Dr. Dietmar Ley.

Downloads

Strategiepapier, Fotos, Infografiken und Videostatements finden Sie hier (https:

//vdma.org/press-releases-statements?ASSOCIATION%5BBRANCH_ASSOCIATION%5D%3D83574

5) .

Der VDMA vertritt 3600 deutsche und europäische Unternehmen des Maschinen- und

Anlagenbaus. Die Industrie steht für Innovation, Exportorientierung und

Mittelstand. Die Unternehmen beschäftigen insgesamt rund 3 Millionen Menschen in

der EU-27, davon mehr als 1,2 Millionen allein in Deutschland. Damit ist der

Maschinen- und Anlagenbau unter den Investitionsgüterindustrien der größte

Arbeitgeber, sowohl in der EU-27 als auch in Deutschland. Er steht in der

Europäischen Union für ein Umsatzvolumen von geschätzt rund 910 Milliarden Euro.

Rund 80 Prozent der in der EU verkauften Maschinen stammen aus einer

Fertigungsstätte im Binnenmarkt.

VDMA Robotik + Automation bildet einen eigenen Fachverband mit mehr als 415

Mitgliedsunternehmen: Anbieter von Komponenten und Systemen aus den Bereichen

Robotik, Automated Solutions sowie Machine Vision (Industrielle

Bildverarbeitung). Ziel dieser industriegetriebenen Plattform ist es, die

Robotik und Automation durch ein breites Spektrum von Aktivitäten und

Dienstleistungen zu unterstützen. Arbeitsschwerpunkte sind statistische Analysen

und Marktbefragungen, Marketingaktivitäten, Normung, Öffentlichkeitsarbeit,

Forschung, Zukunftsstudien, Messepolitik sowie Networking-Veranstaltungen und

Konferenzen. Weitere Informationen finden Sie unter:

http://www.vdma.org/robotik-automation

Pressekontakt:

VDMA Robotik + Automation

Patrick Schwarzkopf, Geschäftsführer VDMA Robotik + Automation

Tel. (+49 69) 6603 - 1590

Email: mailto:patrick.schwarzkopf@vdma.org; http://rua.vdma.org/

econNEWSnetwork

Carsten Heer

Tel. +49 (0) 40 822 44 284

E-Mail: mailto:redaktion@econ-news.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/119474/5974854

OTS: VDMA Fachverband Robotik + Automation

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