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'Münchner Merkur' zu Bärbel Bas 13.05.2025, 05:35 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der "Münchner Merkur" zu Bärbel Bas:

"Bärbel Bas ist die neue SPD-Frau für alle Fälle: Bundestagspräsidentin war sie, Arbeitsministerin ist sie, (Co-)Parteivorsitzende wird sie - und in zwei Jahren vielleicht auch noch Bundespräsidentin. Die 57-Jährige, die einer breiteren Öffentlichkeit noch vor vier Jahren gänzlich unbekannt war, ist die Durchstarterin der deutschen Politik. Jetzt muss sie beweisen, dass sie nicht nur repräsentative Ämter wie den von ihr bravourös ausgeübten Parlamentsvorsitz beherrscht. Wenn Bas die neue Königin der Sozialdemokratie ist, dann ist ihre Vorgängerin Saskia Esken die Pechmarie. Mit einer Brutalität, die man seinen sanften Gesichtszügen nicht abliest, hat Parteichef Lars Klingbeil seine Co-Vorsitzende dazu ausersehen, an seiner Stelle das Sühneopfer für die Wahlkatastrophe zu erbringen. Das immerhin muss man der im Amt bisweilen ungelenk agierenden Esken zubilligen: Sie tritt nicht nach und geht in Würde."/yyzz/DP/men

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