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AfD-Kandidaten schaffen es in NRW-Großstädten in Stichwahl 14.09.2025, 23:20 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Bei der Wahl der neuen Oberbürgermeister in Nordrhein-Westfalen haben es AfD-Kandidaten in mindestens zwei Großstädten in die Stichwahl geschafft. In Gelsenkirchen und Duisburg entscheiden die Wählerinnen und Wähler in zwei Wochen zwischen den Bewerbern von SPD und AfD, wer ihr Rathauschef werden soll.

In der langjährigen SPD-Hochburg Gelsenkirchen kam AfD-Kandidat Norbert Emmerich im ersten Wahlgang auf 29,8 Prozent. Das stärkste Ergebnis bekam SPD-Kandidatin Andrea Henze, die nach Auszählung aller Stimmen auf 37,0 Prozent kam, wie die Stadt auf ihrer Internetseite schrieb.

In Duisburg erreichte Carsten Groß von der AfD mit 19,7 Prozent das zweitbeste Ergebnis aller Kandidaten - lag aber deutlich hinter dem seit 2012 amtierenden Rathauschef Sören Link (SPD), der 46,0 Prozent der Stimmen erzielt.

Auch in Hagen könnte es AfD-Kandidat Michael Eiche in die Stichwahl schaffen. Nach Auszählung von 182 der 183 Stimmbezirke lag er mit 21,3 Prozent hinter Dennis Rehbein von der CDU (25,1 Prozent), aber knapp vor Thomas Köhler von der SPD (20,9 Prozent).

Stichwahlen auch in den drei größten Städten des Landes

In Köln gehen die Grüne Berivan Aymaz und der Sozialdemokrat Torsten Burmester in die Oberbürgermeister-Stichwahl. Nach Auszählung nahezu aller Wahlbezirke lag Aymaz mit 28,1 Prozent der Stimmen vorn und hat damit Chancen, als erste Grünen-Politikerin Oberbürgermeisterin der Millionenstadt zu werden. Burmester kam auf 21,3 Prozent, wie die Stadt auf ihrer Internetseite mitteilte.

In der Landeshauptstadt Düsseldorf geht Oberbürgermeister Stephan Keller (CDU) mit guten Aussichten auf eine zweite Amtszeit in die Stichwahl. Keller errang 43,6 Prozent der Stimmen, wie die Stadt mitteilte. Auf den zweiten Platz landete die Kandidatin der Grünen, Clara Gerlach, die auf gut 22 Prozent kam. Keller regiert die Landeshauptstadt seit der Kommunalwahl 2020 mit einer klaren Ratsmehrheit.

In der drittgrößten Stadt des Landes, in Dortmund, holte der amtierende Oberbürgermeister Thomas Westphal (SPD) die meisten Stimmen, muss sich aber einer Stichwahl stellen. Westphal bekam 27,4 Prozent der Stimmen. Von seinen elf Gegenkandidaten schaffte es Alexander Omar Kalouti (CDU) mit 17,0 Prozent in die Stichwahl.

Stichwahlen am 28. September

Wenn bei den Abstimmungen über Oberbürgermeister, Bürgermeister oder Landräte in Nordrhein-Westfalen keiner der Bewerber im ersten Wahlgang mehr als 50 Prozent der Stimmen erhält, gehen die beiden Bestplatzierten am 28. September in eine Stichwahl./mhe/DP/zb

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