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Dax schwach - nächste Zollstreit-Eskalation 09.04.2025, 18:12 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Eskalation des amerikanisch-chinesischen Handelskriegs hat den Dax am Mittwoch deutlich belastet. China wird weitere Einfuhrzölle auf alle US-Waren in Höhe von 50 Prozent erheben. Ab dem 10. April würden damit neue Zusatzzölle in Höhe von insgesamt 84 Prozent auf alle US-Waren gelten. Die USA erheben inzwischen insgesamt 104 Prozent auf Einfuhren aus China.

Auch der Zollkonflikt zwischen den USA und der Europäischen Union könnte sich weiter zuspitzen. Die weltweiten Konjunkturperspektiven trüben sich immer stärker ein, die Gefahren einer Rezession nehmen zu.

Diesem Szenario trug der Dax Rechnung, indem er um 3,00 Prozent auf 19.670,88 Punkte sank. Seine nach der neuen Zollreaktion aus China verbuchten Verluste konnte der deutsche Leitindex damit zwar etwas eindämmen, auch weil sich die US-Börsen stabilisierten. An der Fortsetzung der Talfahrt, die er am Vortag ohne Zoll-Störfeuer vorübergehend unterbrochen hatte, änderte dies jedoch nichts.

Auch für den MDax der mittelgroßen Unternehmen ging es weiter bergab, das Minus betrug 2,76 Prozent auf 24.866,00 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor 3,17 Prozent auf 4.622,14 Punkte. In New York präsentiert sich der Leitindex Dow Jones Industrial zum europäischen Börsenschluss kaum verändert, der technologielastige Nasdaq 100 legte etwas zu.

Am Ölmarkt spiegeln die sinkenden Preise ebenfalls die Rezessionssorgen wider und an den Anleihemärkten könnte sich laut Experten gerade einiges zusammenbrauen. So zogen in den USA die Renditen langlaufender Staatsanleihen zur Wochenmitte zeitweise deutlich an - den Ökonomen der Dekabank zufolge ein gefährliches Signal und Anzeichen dafür, dass etablierte Sichere-Häfen-Positionen ihre Glaubwürdigkeit verlieren könnten.

Derweil wurde hierzulande am Mittwoch der Weg für die Bildung einer schwarz-roten Bundesregierung frei gemacht. CDU, CSU und SPD verständigten sich knapp sieben Wochen nach der Bundestagswahl auf einen Koalitionsvertrag. "Dass in Deutschland schnell eine handlungsfähige Regierung gebildet worden ist, fügt dem Chaos in der Weltwirtschaft zumindest nicht noch weitere Unsicherheit hinzu", kommentierte Ulrich Kater, Chefvolkswirt der Dekabank. Er sieht gute Ansatzpunkte für den Standort Deutschland.

Am deutschen Aktienmarkt stach am Mittwoch die Online-Apotheke Redcare mit einem Kurseinbruch von 16,7 Prozent besonders negativ heraus. Händler bezeichneten die Reaktion auf die geplante Ausgabe neuer Wandelschuldverschreibungen allerdings als übertrieben, sie sei dem negativen Marktumfeld geschuldet. Der gesamte europäische Pharmasektor stand stark unter Druck. US-Präsident Donald Trump droht, bald auch hohe Zölle auf bisher davon ausgenommene Pharmaprodukte zu verhängen. Im Dax war Fresenius mit minus 5,3 Prozent das Schlusslicht. Bayer verloren 4,6 Prozent.

Ebenfalls zu den größten Verlierern zählten Immobilienaktien . Vonovia fielen um 3,8 Prozent. Auf die Ankündigung der Zoll-Lawine aus den USA am vergangenen Mittwoch hatte die Branche zunächst noch positiv reagiert, weil die erste Reaktion am Anleihemarkt günstig ausfiel. Die Anleihenkurse stiegen und im Gegenzug sanken die Zinsen, was gut für die kreditsensiblen Immobilienwerte sein kann. Inzwischen ist dieser Effekt jedoch verpufft. Der Status von US-Staatsanleihen als Zufluchtsort für Investoren auf der Suche nach einem sicheren Anlage-Hafen bekommt immer mehr Risse.

Traton rutschten nach Vorlage von Quartalszahlen auf den tiefsten Stand seit mehr als einem Jahr. Zum Handelsschluss büßten die Titel der Volkswagen -Lastwagentochter 7,8 Prozent ein. Das vorläufige operative Ergebnis lag unter der Markterwartung. An der Jahresprognose änderte Traton nichts./ajx/he

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