ROUNDUP/Weißes Haus kritisiert Maduro

Lügen in Brief an Trump 22.09.2025, 21:14 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

CARACAS/WASHINGTON (dpa-AFX) - Das Weiße Haus wirft Venezuelas Präsident Nicolás Maduro vor, in einem Brief an US-Präsident Donald Trump zu lügen. Auf die Frage eine Journalistin, ob Trump den Brief erhalten habe, sagte seine Sprecherin Karoline Leavitt: "Ehrlich gesagt denke ich, dass Maduro in diesem Brief viele Lügen wiederholt hat, und die Haltung der Regierung zu Venezuela hat sich nicht geändert", betonte sie in der US-Hauptstadt Washington.

"Wir betrachten das Maduro-Regime als illegitim". Trump habe gezeigt, dass er bereit sei, alle "notwendigen" Mittel einzusetzen, um den illegalen Handel mit tödlichen Drogen aus Venezuela in die USA zu stoppen.

Brief wurde in sozialen Medien veröffentlicht

Maduro hatte den Brief vor dem Hintergrund wachsender Spannungen zwischen beiden Ländern an Trump geschickt. Das Schreiben wurde von Venezuelas Vizepräsidentin Delcy Rodríguez in sozialen Netzwerken veröffentlicht. Maduro bestreitet darin eine Verwicklung Venezuelas ins Drogengeschäft und erklärt seine Bereitschaft zu Gesprächen.

Hintergrund sind jüngste US-Militäraktionen in der Karibik sowie Vorwürfe Washingtons, Venezuelas Präsident bringe Drogen und Gewalt in die USA. Im August hatte die US-Regierung die Belohnung für Hinweise auf seine Festnahme auf bis zu 50 Millionen Dollar (rund 43 Millionen Euro) erhöht.

"Herr Präsident, ich hoffe, dass wir gemeinsam die Unwahrheiten überwinden können, die unsere Beziehung getrübt haben, die doch historisch und friedlich sein muss", schreibt Maduro.

Maduro macht "Fake News" für die Eskalation verantwortlich

In dem Brief schreibt Maduro, er habe stets eine direkte Kommunikation mit Washington angestrebt, um Fragen zu klären. Er bleibe offen für "ein direktes und ehrliches Gespräch" mit dem US-Sondergesandten Richard Grenell.

Maduro lobt dessen Einsatz zur Beendigung von Kriegen. Er ruft ihn zu Dialog und Verständnis auf, um den Frieden auf dem amerikanischen Kontinent zu sichern.

Die Beziehungen zwischen Venezuela und den Vereinigten Staaten wurden laut Maduro durch "Fake News" (falsche Berichte) beeinträchtigt. Ziel dieser sei es, eine Zuspitzung bis hin zu einem bewaffneten Konflikt zu rechtfertigen.

Anhand von UN-Daten erklärt Maduro, Venezuela spiele keine große Rolle im internationalen Drogenhandel. Karten zu Drogenrouten und

-produktion in der Region waren dem Brief beigelegt./aso/DP/men

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