Schweiz wieder voll bei EU-Forschungsprogrammen dabei 10.11.2025, 15:33 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

BERN (dpa-AFX) - Nach mehrjähriger Verstimmung in der EU über mangelnde Zugeständnisse der Schweiz beim Wunsch nach engeren Beziehungen haben beide Seiten ein neues Kapital aufgeschlagen. Wirtschaftsminister Guy Parmelin und EU-Kommissarin Ekaterina Zaharieva unterzeichneten in Bern ein Programmabkommen. Damit können Schweizer Forscherinnen und Forscher wieder wie früher an sechs EU-Programmen teilnehmen.

Es geht um das EU-Forschungs- und Entwicklungsprogramm Horizon Europe, das Euratom-Programm zur zivilen Nutzung von Kernenergie und Kernforschung und das Digital Europe Programm zur Förderung etwa von Hochleistungsrechnen, Cybersicherheit und der Nutzung digitaler Technologien.

Beziehungen waren 2021 auf Tiefpunkt

Die EU hatte viele Kooperationen mit der Schweiz 2021 eingefroren, nachdem die Regierung in Bern die Entwicklung eines bereits mit Brüssel ausgehandelten Rahmenabkommens für alle bilateralen Verträge abgebrochen hatte. Tauwetter kam erst Ende 2024, nachdem sich beide Seiten auf eine neue Kooperationsgrundlage einigten. Seit Anfang 2025 konnten die Schweizer vorläufig wieder teilnehmen, aber erst jetzt ist dies formell besiegelt und die EU übernimmt nach Schweizer Angaben wieder die Projektkosten der Schweizer Beteiligten. Die Regierung in Bern zahlt dafür einen Beitrag an die EU.

Das neue Abkommen ebnet auch den Weg für die Schweiz, ab dem 1. Januar 2026 bei drei weiteren EU-Programmen wieder dabei zu sein: ITER, dem EU-Programm mit einem thermonuklearen Versuchsreaktor, Erasmus+ zur Förderung von allgemeiner und beruflicher Bildung, Jugend und Sport, und bei dem nach der Corona-Pandemie ins Leben gerufenen Programm EU4Health, das die Krisenvorsorge in solchen Notlagen stärken soll.

Volksabstimmung zur künftigen Zusammenarbeit mit der EU

Über die neue Kooperationsgrundlage wird in der Schweiz bei einer Volksabstimmung entschieden - frühestens 2027, voraussichtlich erst 2028. Die meisten Parteien unterstützen das Paket, nicht aber die wählerstärkste Partei, die konservative SVP./oe/DP/nas

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