Spion spielen und dann Spion werden

BND setzt auf Gaming 21.08.2025, 05:36 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

KÖLN (dpa-AFX) - Die Arbeit als Spion möchte der Bundesnachrichtendienst (BND) seinem potenziellen Nachwuchs mit einem Computerspiel schmackhaft machen. Bei der Kölner Messe Gamescom stellte die Behörde ein Spiel namens "BND Legenden - Operation Blackbox" vor. Dort können die Messebesucher das Spiel am Messestand des BND spielen. In dem Game geht es um einen fiktiven Schurkenstaat namens Bethulan, der eine Schadsoftware entwickelt hat.

Der Spielende wird als Spionin nach Bethulan geschickt, um geheime Informationen zu bekommen und das drohende Unheil abzuwenden. Mit der Konsole wird die Protagonistin unter anderem durch einen feindlichen militärischen Komplex gesteuert, Aufklärungsdrohnen muss sie ausweichen. Dabei ist auch Konzentration und ein gutes Gedächtnis gefragt: Den Zahlencode für ein Türschloss muss man sich merken, um ihn später eingeben zu können.

Wer daneben liegt, muss keine Enttarnung fürchten: Er darf es so oft erneut versuchen, wie er möchte. Im wahren Leben eines Spions sind solche folgenlosen Mehrfach-Versuche im feindlichen Terrain vermutlich nicht möglich. Unterstützt wird die Heldin von einer Hackerin und einem "Geo-Spezialisten". Die Spielenden sollten "ein Gefühl für die Arbeit im deutschen Auslandsnachrichtendienst erhalten", heißt es von der Bundesbehörde.

BND: Wie jeder Arbeitgeber auf der Suche nach Nachwuchs

Zu Hause kann man das Spiel bislang nicht spielen, künftig könnte das aber möglich sein: Der BND plant, das Spiel "in der nächsten Zeit" auf einer Gamingplattform zur Verfügung zu stellen.

Wie jeder andere Arbeitgeber sei man auf der Suche nach Fachkräften, sagt BND-Pressesprecherin Julia Linner. Der Gamescom-Stand samt Computerspiel sei hierfür ein gutes Mittel. "Es gibt Gemeinsamkeiten zwischen den Leuten, die wir gern in unseren Reihen hätten, und den Besucherinnen und Besuchern der Gamescom: Beide sind technikaffin, sie schlüpfen gern in verschiedene Rollen, nehmen andere Identitäten an, begeben sich auf Missionen und decken Zusammenhänge auf", sagt Linner.

Der BND hat nach eigenen Angaben 6.500 Beschäftigte, davon rund 4.000 in seiner Berliner Zentrale, 1000 in Pullach und 1.500 an anderen Standorten in Deutschland und im Ausland. Die Bundesbehörde sucht dringend Fachkräfte. "Es ist ein Mythos, dass man sich beim BND gar nicht bewerben kann, sondern dass man angeworben wird", sagt Sprecherin Linner./wdw/DP/zb

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Weitere News

Gestern 23:12 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 23:09 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 23:08 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 23:07 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 22:37 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 22:34 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 22:20 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer