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Stromausfälle durch zu viel Photovoltaik? 30.03.2025, 14:15 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

PULHEIM (dpa-AFX) - An Ostern und Pfingsten rechnen Stromnetz-Experten auch bei sonnigem Wetter nicht mit großflächigen Stromausfällen durch zu viel Solarstrom. Die Haushalte in Deutschland müssten keine Sorge haben, dass es dann zu kritischen Situationen komme, betont der Leiter Systemführung Netze beim Übertragungsnetzbetreiber Amprion, Frank Reyer. Dies gelte auch für sogenannte Hellbrisen, wenn bei sonnigem Wetter zusätzlich Wind wehe und noch mehr erneuerbarer Strom erzeugt werde.

Hintergrund: Damit das Stromnetz stabil ist, muss immer genauso viel Strom eingespeist werden wie verbraucht wird. An Ostern und Pfingsten ist der Stromverbrauch in Deutschland jedoch erfahrungsgemäß niedrig, weil viele Fabriken still stehen. Auf der anderen Seite hat die Solarstromerzeugung jedoch zugenommen: Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland zahlreiche neue Photovoltaik-Anlagen in Betrieb genommen, von denen aber nur die größeren steuerbar sind.

Der sogenannte Zubau lag 2024 laut Bundesverband Solarwirtschaft bei 17,3 Gigawatt, was der Leistung von 17 Großkraftwerken herkömmlicher Bauart entspricht. Amprion ist zusammen mit den drei anderen Übertragungsnetzbetreibern in Deutschland für die Überlandleitungen sowie die Stabilität des gesamten Stromsystems zuständig.

Amprion schließt lokale Stromausfälle durch Überlastung nicht aus

Lokale Stromausfälle durch zu viel Solarstrom will Amprion allerdings für die Zukunft nicht völlig ausschließen. Komme es in Regionen mit viel Solarstrom-Einspeisung und wenig Verbrauch zu einem Stromüberschuss, würden zur Entlastung zunächst die größeren Solaranlagen von den Verteilnetzbetreibern vom Netz genommen, erklärt das Unternehmen.

Erst wenn das nicht ausreiche, würden im Notfall auch Stromleitungen abgeschaltet, an denen Verbraucher angeschlossen seien. "In diesem Fall könnten auch Haushalte in einer bestimmten Region zeitlich begrenzt von einer Stromabschaltung betroffen sein", so Reyer. Dies sei dann aber vermutlich nur auf wenige Stunden in der Mittagszeit begrenzt. Vorgekommen sei dies aber noch nie, und man arbeite mit Verteilnetzbetreibern daran, dies auch künftig möglichst zu vermeiden.

Um auf solche Situationen gut vorbereitet zu sein, entwickelt Amprion laut Reyer aktuell ein Frühwarnsystem. Damit wolle man künftig Verteilnetzbetreiber und Behörden mit mehreren Tagen Vorlauf über mögliche kritische Situationen informieren./tob/DP/he

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