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Teure Pflege im Heim

Pflegerat für Klärung der Kostenträger 23.07.2025, 05:56 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

BERLIN (dpa-AFX) - Der Deutsche Pflegerat fordert mit Blick auf die gestiegenen Zuzahlungskosten für Pflegeheimplätze eine klare Kostenaufteilung. Die Präsidentin des Pflegerats, Christine Vogler, sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND), es müsse endlich geklärt werden: "Was übernehmen Bund und Länder, was die Kassen, und was ist den Pflegebedürftigen und ihren An- und Zugehörigen finanziell noch zumutbar?"

Die Pflege im Heim ist für Bewohnerinnen und Bewohner teurer geworden. Die Zahlungen aus eigener Tasche im ersten Aufenthaltsjahr überschritten im bundesweiten Schnitt die Marke von 3.000 Euro im Monat, wie eine Auswertung des Verbands der Ersatzkassen ergab.

Kanzleramtschef will Pflegekosten begrenzen

Kanzleramtsminister Thorsten Frei (CDU) sprach sich gegenüber dem RND dafür aus, die Kosten der Pflege zu begrenzen. Er verwies auf den demografischen Wandel, durch den künftig mehr Menschen pflegebedürftig würden. "Kaum jemand hat eine Rente, mit der er 3.000 Euro für einen Pflegeheimplatz bezahlen kann", sagte er.

In der Summe ist zum einen ein Eigenanteil für die reine Pflege und Betreuung enthalten. Denn die Pflegeversicherung trägt - anders als die Krankenversicherung - nur einen Teil der Kosten. Für Bewohnerinnen und Bewohner im Heim kommen dann noch Zahlungen für Unterkunft und Verpflegung, Investitionen in den Einrichtungen und Ausbildungskosten hinzu.

Vogler: Länder sollen Ausbildungskosten übernehmen

Pflegerat-Chefin Vogler sieht die Länder in der Verantwortung, die Investitionskosten zu übernehmen. Sie fragte: "Warum zahlen Heimbewohner für medizinische Behandlungspflege, während diese in der ambulanten Pflege von den Kassen getragen wird? Und sollten wirklich die Pflegebedürftigen für Ausbildungskosten aufkommen?"

Die Vorstandschefin des Ersatzkassenverbands, Ulrike Elsner, mahnte bereits an, dass Länder ihre Verantwortung zur Übernahme der Kosten für Investitionen und Ausbildung erfüllen müssten, um schnell etwas zu ändern. Ein Wegfall der Umlagen für Investitionen brächte eine monatliche Entlastung von durchschnittlich 507 Euro./mkk/DP/zb

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