Autoverband VDIK

Ladestrom muss billiger werden 04.12.2024, 11:15 Uhr von dpa Jetzt kommentieren: 0

Die Auto-Importeure in Deutschland hoffen auf einen neuen Schub für Elektroautos durch die nächste Bundesregierung. Wenn diese bei den Rahmenbedingungen für die Elektromobilität deutlich nachbessere, könne es im kommenden Jahr ein starkes Wachstum bei den batterieelektrischen Fahrzeugen geben, erklärt der Autoverband VDIK in Frankfurt. 

Im laufenden Jahr habe es nach dem abrupten Ende der staatlichen Förderung einen massiven Einbruch bei den batterieelektrischen Modellen gegeben. Neue Modelle zu erschwinglichen Preisen und die von der EU verschärften CO2-Flottengrenzwerte könnten laut VDIK dafür sorgen, dass 2025 in Deutschland rund 580.000 Batteriefahrzeuge neu zugelassen werden. Das wären rund 200.000 mehr als im laufenden Jahr und würde auch den bisherigen Höchstwert von 2023 mit gut 524.000 Stromern übertreffen. Ihr Marktanteil würde von aktuell 13 Prozent auf 20 Prozent steigen. Dazu kämen noch rund 200.000 Plug-In-Hybride mit kombiniertem Elektro- und Verbrennerantrieb. 

Rückgang des Gesamtmarkts möglich

Die Gesamtzahl der Neuzulassungen könne dann einschließlich der Verbrenner auf 2,85 Millionen Wagen steigen nach erwarteten 2,82 Millionen im laufenden Jahr. Ohne einen neuen Elektro-Impuls sei mit einem Rückgang des Gesamtmarkts auf etwa 2,7 Millionen Autos zu rechnen, sagt die neugewählte Verbandspräsidentin und frühere VW-Managerin Imelda Labbé. 

Die E-Mobilität müsse für Kunden bezahlbar sein, verlangte die neue VDIK-Chefin. Zentral sei der Strompreis außerhalb der privaten Ladeinfrastruktur, der dringend gesenkt werden müsse, damit er sich für Privatleute im Vergleich zu fossilen Treibstoffen rechne. Im Flottengeschäft solle weiter mit Steuervorteilen gearbeitet werden. Hilfreich seien zudem Anreize im täglichen Gebrauch wie beispielsweise kostenfreies Parken für Elektroautos in Innenstädten.

© dpa-infocom, dpa:241204-930-307673/1

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