Anzeige
+++Hot Stock!: Zwei Ozeane, zwei Tiefsee-Projekte und die Offshore-Expertise, die Tiefseebergbau erfordert+++

Ein Fünftel Opfer von Zahlungsbetrug - wenige zeigen ihn an 19.07.2025, 03:01 Uhr von dpa Jetzt kommentieren: 0

Phising, Schocknachrichten, Fake-Shops: Kriminelle Maschen nehmen aus Sicht von Verbrauchern in Deutschland zu. In einer Umfrage im Auftrag des Zahlungsdienstleisters Visa gaben vier von fünf Befragten (82 Prozent) an, in ihrer Wahrnehmung sei die Zahl der Betrugsversuche im Internet in den vergangenen zwölf Monaten gewachsen. Knapp jeder oder jede Fünfte (18 Prozent) wurde bereits Opfer von Zahlungsbetrug, zeigt die repräsentative Studie, an der im Mai rund 1.000 Menschen teilnahmen. 

Betrug oft nicht angezeigt

Doch Zahlungsbetrug wird oft nicht zur Anzeige gebracht: Zwar sagen 90 Prozent der Befragten, die noch nie davon betroffen waren, dass sie sich im Ernstfall an die Polizei wenden würden. Doch nur 60 Prozent der Opfer tun das wirklich.

«Zahlungsbetrug zur Anzeige zu bringen, ist für die Betrugsbekämpfung ebenso wichtig wie die Meldung an die Bank», sagt Tobias Czekalla, Deutschland-Chef bei Visa. «Es kursieren ständig neue Varianten von Phishing und gefälschten Zahlungsaufforderungen.»

Versuche in allen Varianten

Die gängigste Masche bleibt laut Studie Phishing: Vier von fünf Befragten (79 Prozent) haben schon gefälschte Nachrichten von angeblichen Lieferdiensten erhalten, 67 Prozent von vermeintlichen Banken. 42 Prozent haben Erfahrungen mit dem Enkeltrick oder Schocknachrichten gemacht, 37 Prozent mit Fake-Shops. 

Zu den neueren Formen gehört der Betrug mit falschen Finanz- und Kryptowährungsangeboten: 18 Prozent waren schon mit versuchtem Investment Fraud konfrontiert. Vom «Quishing», dem Betrug mit gefälschten QR-Codes etwa an Parkautomaten oder in Mails, hat schon mehr als jeder Zweite gehört (58 Prozent). Betroffen war knapp jeder Zehnte (8 Prozent).

Sicherheit spiel große Rolle

Kein Wunder, dass Sicherheit für die Befragten der wichtigste Faktor beim Bezahlen ist. Während bei den 18- bis 34-Jährigen 41 Prozent Wert auf Sicherheit legen, sind es bei den über 60-Jährigen sogar 71 Prozent. 

Mit der seit Jahren verbreiteten Nutzung des mobilen Bezahlens wächst teils das Sicherheitsempfinden: Jeder Zweite findet das Zahlen etwa mit dem Smartphone sicher (50 Prozent) - 2023 waren es laut Visa erst 37 Prozent. Das Zahlen per QR-Code halten dagegen nur 37 Prozent für sicher, drei Prozentpunkte weniger als im Vorjahr.

© dpa-infocom, dpa:250719-930-815356/1

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer