LÜBECK (dpa-AFX) - Der Medizin- und Sicherheitstechnikkonzern Drägerwerk ist in das neue Jahr dank einer starken Nachfrage vor allem nach Beatmungsgeräten und Atemschutzmasken mit einen Gewinn gestartet. Der Überschuss habe im ersten Quartal 82,8 Millionen Euro betragen, teilte der SDax-Konzern am Donnerstag bei der Vorlage seines Quartalsbericht in Lübeck mit. Im Vorjahr hatte das Unternehmen noch einen Verlust von 6,7 Millionen Euro ausgewiesen. Das Unternehmen hatte bereits Eckdaten zum ersten Quartal Mitte April vorgelegt. Die Ziele für das Gesamtjahr bestätigte Drägerwerk erneut.

In den ersten drei Monaten kletterte der Umsatz wie bereits bekannt im Jahresvergleich um rund 24 Prozent gut 792 Millionen Euro. Währungsbereinigt legten die Erlöse um mehr als ein Viertel zu. Dazu trugen sowohl das Segment Medizin- als auch Sicherheitstechnik bei. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) betrug knapp 129 Millionen Euro nach einem kleinen Minus im Vorjahr. Die Ebit-Marge sprang von minus 0,1 Prozent auf plus 16,3 Prozent.

Der Auftragseingang ging in den ersten drei Monaten erwartungsgemäß deutlich zurück, nachdem Drägerwerk ein Jahr zuvor von der hohen Nachfrage im Zuge der damals aufflammenden Covid-19-Pandemie profitiert hatte. Mit rund 740 Millionen Euro fielen die Bestellungen im abgelaufenen Quartal währungsbereinigt nur noch gut halb so hoch aus wie ein Jahr zuvor, lagen damit aber immer noch fast 100 Millionen Euro höher als in der Vor-Corona-Zeit im ersten Quartal 2019./mne/stk