WIEN (dpa-AFX) - Der Neustart der Gastronomie in Wien nach der Corona-Pause ist in der ersten Woche eher schleppend verlaufen. Vor allem aufgrund der fehlenden Touristen blieben viele Tische in den Lokalen und Restaurants frei. "Das Social Distancing und das gemeinsame Bemühen, keine zweite Welle aufkommen zu lassen, ist in den Köpfen der Bevölkerung angekommen. Das ist deutlich zu bemerken", sagte der Gastronomie-Obmann der Wirtschaftskammer Wien, Peter Dobcak, am Freitag der österreichischen Nachrichtenagentur APA. Die erste Woche sei letztlich "ernüchternd" verlaufen.

Vor allem in der Wiener Innenstadt laufe das Geschäft noch schlecht. Neben den fehlenden Touristen liege das auch am Homeoffice, auf das viele Unternehmen weiter setzen. Dadurch sind auch viele Beschäftigte derzeit nicht in der Innenstadt unterwegs.

Seit dem 15. Mai dürfen alle Lokale, Kneipen und Restaurants in Österreich wieder öffnen. Für die Kellner gilt eine Mundschutzpflicht. Die Gäste müssen den Mund-Nasen-Schutz nur tragen, bis sie an ihrem Tisch Platz genommen haben. Um 23 Uhr müssen alle Lokale schließen, Diskotheken und Nachtclubs sind weiterhin zu./nif/DP/jsl