Dem Dax könnten herausfordernde Handelstage ins Haus stehen. Der Index wirkt in diesen Tagen angeschlagen. Eine (kräftige) Korrektur könnte an die Tür klopfen. Warnsignale kommen derzeit aus den USA.

Innerhalb der Fed wächst offenkundig die Fraktion derjenigen, die eine restriktivere Geldpolitik fordern. Gleichzeitig nominierte US-Präsident Joe Biden den bisherigen Fed-Präsidenten Jerome Powell für eine zweite Amtszeit. Auch darin sehen einige Marktakteure ein Indiz dafür, dass die Fed die Zügel etwas stärker anziehen könnte, als bislang angenommen. Kurzum. Aktuell wird an den Aktienmärkten diese Gemengelage eingepreist. Doch nicht nur da, wie ein Blick auf Gold zeigt.

Unsere beiden heutigen Protagonisten E.ON und RWE mussten zuletzt ein paar Federn lassen. Insbesondere E.ON „litt“ im gestrigen Dienstagshandel.

E.ON – Aktie unter Druck. Wie weit kann das jetzt gehen?

Einen gebrauchten Tag hatte E.ON (WKN: ENAG99  ISIN: DE000ENAG999 Ticker-Symbol: EOAN) am gestrigen Dienstag (23.11.). Die Aktie stand massiv unter Druck und gehörte mit über 4 Prozent Tagesverlust zu den größten Verlierern im Dax.

E.ON

Aus charttechnischer Sicht kam der Rücksetzer für die E.ON-Aktie zur Unzeit. Die Aktie „tanzte“ auf ihrer wichtigen Unterstützung von 11,0 Euro und hielt damit noch Kontakt zur zentralen Widerstandszone 11,2 Euro / 11,4+ Euro, die es nach wie vor gilt, auszuhebeln. Die Unterstützung von 11 Euro ging erst einmal krachend verloren. Auch die nicht minder wichtige Unterstützung von 10,7 Euro geriet unter Druck. E.ON tauchte zunächst darunter ab, konnte aber immerhin die Unterstützungszone um 10,5 Euro verteidigen. Sollte die Verteidigung der 10,5 Euro nicht gelingen, würde auf E.ON im Bereich von 10,2 Euro die nächste mögliche Auffangzone warten. Um auf der Oberseite für Entspannung zu sorgen, muss es für E.ON rasch über die 10,7 Euro – noch besser über die 11,0 Euro – gehen.

RWE – Aktie mit Drahtseilakt.

RWE (WKN: 703712  ISIN: DE0007037129  Ticker-Symbol: RWE) vollführt in diesen Tagen einen Drahtseilakt.

RWE

Im Fokus des Handelsgeschehens steht die Marke von 32 Euro. Eine massiv ausgebaute Horizontalunterstützung sowie die 200-Tage-Linie bilden eine vermeintlich tragfähige Unterstützung. RWE testet(e) diese ausgiebig. Aus charttechnischer Sicht ist der Sachverhalt klar: Sollte RWE unter die 32 Euro abtauchen müssen, könnte es auf der Unterseite noch einmal eng werden. In diesem Fall könnte sich die Bewegung auf 30 Euro ausdehnen. Um das Chartbild auf der Oberseite zu klären, muss RWE (endlich) über die 34er Widerstandsmarke.

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