Nach dem noch verhaltenen Wochenauftakt am gestrigen Montag (31.05.) legte der Dax am heutigen Dienstag den Vorwärtsgang ein; zumindest im frühen Handel. Rückenwind gab es dieses Mal von den veröffentlichten Konjunkturdaten. So überraschte der eminent wichtige Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe für Mai positiv. In den nächsten Handelstagen werden weitere Konjunkturdaten erwartet. Ob sich das positive Bild bestätigen wird, bleibt allerdings noch abzuwarten. Während der Dax heute bislang eine beachtliche Dynamik an den Tag legt und hierbei wieder über die 15.600 Punkte vorstoßen kann, müssen unsere beiden heutigen Protagonisten E.ON und RWE in der aktuellen Marktphase etwas abreißen lassen. Bleiben wir zunächst bei RWE.

RWE – Aktie scheitert am Widerstand.

Unsere letzte Kommentierung zu RWE (WKN: 703712  ISIN: DE0007037129  Ticker-Symbol: RWE) überschrieben wir vor einer Woche noch mit „Erholung in wichtiger Phase“. Die RWE-Aktie lief zum damaligen Zeitpunkt den wichtigen Widerstandsbereich um 32,5 / 33,0 Euro an und hätte bei einem erfolgreichen Ausbruch die Chance gehabt, die Erholung weiter voranzubringen. Doch RWE scheiterte mit diesem Unterfangen.

RWE-Aktie

Aktuell findet sich der Wert im Bereich von 31 Euro wieder. Bis zur aus unserer Sicht zentralen Unterstützungszone (markanter Mehrfachboden im Bereich von 30,0 Euro) ist es für RWE auch nicht mehr wirklich weit. Die aktuelle Situation sollte daher zur Vorsicht mahnen. Sollte es für RWE unter die 30,0 Euro gehen, muss die Lage neu bewertet werden. Entlastung würde unverändert ein erfolgreicher Ausbruch über die Zone 32,5 / 33,0 Euro mit sich bringen.

E.ON – Jetzt geht es ans Eingemachte

Bereits zuletzt war in der E.ON-Aktie (WKN: ENAG99  ISIN: DE000ENAG999 Ticker-Symbol: EOAN) eine Rückzugsbewegung zu beobachten. Maßgeblichen Anteil daran hatte sicherlich auch die zwischenzeitlich ausgeschüttete Dividende, doch die Aktie wirkt seitdem etwas uninspiriert.

E.ON

Zuletzt stand der Kursbereich um 10,0 Euro im Fokus des Handelsgeschehens. E.ON muss nun aufpassen, auf der Unterseite nicht in Bedrängnis zu geraten, denn die knapp darunter verlaufende Supportzone 9,8 / 9,7 Euro hat aus unserer Sicht zentrale Bedeutung. Darunter sollte es aus charttechnischer Sicht tunlichst nicht gehen. Anderenfalls müsste eine Neubewertung erfolgen. Um für erste Akzente auf der Oberseite zu sorgen, müsste E.ON zumindest über den Bereich von 10,3 Euro zurückkehren. Ein Ausbruch über die Widerstandszone um 10,7 Euro würde hingegen das Chartbild klären.

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