Die Veröffentlichung des vergleichsweise enttäuschenden US-Arbeitsmarktberichtes für Februar ließ am vergangenen Freitag (08.03.) noch einmal die Vermutung aufkommen, dass sich der Würgegriff des US-Dollars, der die Edelmetalle bis dato fest umschloss, wieder ein wenig lockern würde.

Gold konnte sich zwar infolge des US-Arbeitsmarktberichtes zum Wochenschluss hin ein wenig berappeln und lief auch die Marke von 1.300 US-Dollar an, doch bereits der gestrige Montag nahm der Erholung des Edelmetalls wieder den Wind aus den Segeln, denn die überraschend starken Daten zu den US-Einzelhandelsumsätzen sorgten für eine Stabilisierung bzw. für eine Erholung des Greenbacks an den Devisenmärkten, was wiederum zu entsprechenden Reaktionen bei Gold und den anderen Edelmetallen führte.  Der US-Dollar dürfte auch noch am heutigen Handelstag in den Fokus des Marktes geraten, denn am Devisenmarkt wartet man im weiteren Verlauf unter anderem auf die Veröffentlichung der US-Verbraucherpreise.  Doch auch der Rest der Handelswoche hält unter konjunkturellen Aspekten einige Highlights für den US-Dollar bereit. Insofern ist mit weiteren Impulsen vom Devisenmarkt auf die Edelmetalle zu rechnen. Insgesamt präsentieren sich die Edelmetalle in einer Phase, die für die nächste Zeit Spannung verspricht. Schauen wir uns zunächst Gold in einem 6-Monats-Chart auf Tagesbasis an.

Aus charttechnischer Sicht wurde bei Gold in den letzten Handelstagen sicherlich ordentlich Porzellan zerschlagen, doch da der Bereich um 1.280 US-Dollar vom Edelmetall gehalten werden konnte, besteht immerhin noch eine gewisse "Hoffnung" auf eine baldige Wiederaufnahme der Aufwärtsbewegung. Aktuell läuft zudem ein Versuch, die 1.290er Marke nachhaltig zu überschreiten. Dem Edelmetall versperrt jedoch eine Reihe von Widerständen den Weg gen Norden. Am hartnäckigsten dürfte sich zunächst der Bereich um 1.305 US-Dollar / 1.315 US-Dollar erweisen. Unterm Strich bleibt festzustellen, dass so lange sich das Edelmetall oberhalb von 1.280 US-Dollar bewegt, unverändert Chancen auf der Oberseite bestehen. Unterhalb von 1.280 US-Dollar wäre eine Neubewertung der Lage allerdings unerlässlich.

Schauen wir uns nun Silber im 6-Monats-Chart an. Das Edelmetall konnte den Abverkauf an der eminent wichtigen Marke von 15,0 US-Dollar stoppen und im Anschluss eine Gegenbewegung initiieren. Mit der Marke von 15,25 US-Dollar wurde bereits eine erste wichtige Hürde. Nun gilt es jedoch, unbedingt die Marke von 15,50 US-Dollar zu überspringen, um sich weiteres Aufwärtsmomentum zu erschließen.

 


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