Der Bitcoin ist heute auf ein Eineinhalb-Jahres-Tief gefallen. Der Marktwert aller Kryptowährungen brach auf rund 1,1 Billionen US-Dollar ein. Die Sorge vor weiteren Zinserhöhungen belastet weiter den Krypto-Markt.

Der Bitcoin-Crash geht weiter: Die nach Marktwert größte Kryptowährung der Welt brach heute auf den tiefsten Stand seit Ende 2020 ein. Ein Bitcoin kostete am Donnerstagvormittag zeitweise nur noch rund 26.600 US-Dollar.

"Es herrscht die absolute Ausverkaufsstimmung am Markt", sagte Krypto-Experte Timo Emden vom gleichnamigen Analysehaus. Ursache des jüngsten Krypto-Crashs sei vor allem die Angst der Anleger vor raschen Zinserhöhungen durch die US-Notenbank Fed.

Auch andere Kryptowährungen gaben kräftig nach. Der Marktwert aller rund 19.400 Kryptowährungen brach heute auf rund 1,1 Billionen US-Dollar ein. Zum Vergleich: Auf dem Höhepunkt des letzten Bitcoin-Booms im November 2021 waren es fast drei Billionen US-Dollar gewesen.

Tatsächlich gilt die Zinswende als Hauptursache für den jüngsten Krypto-Crash. Denn steigende Zinsen machen risikoreiche und zinslose Anlagen wie Kryptowährungen weniger attraktiv. Zinstragende Titel wie festverzinsliche Wertpapiere gewinnen hingegen an Attraktivität.

Am Donnerstagvormittag steht der Bitcoin fast zehn Prozent im Minus. Ein Bitcoin kostet derzeit laut CoinMarktCap.com rund 27. 429 US-Dollar (Stand: 12.05.2022, 09:42 Uhr).

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Autor: Ferdinand Hammmer, wallstreet:online Zentralredaktion


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