Bild: Iven Kurz - Fondsmanager und Gründer von Evergreen

Herr Kurz, einleitende Frage: Mit dem Wort evergreen verbinden die meisten wohl eher einen lebenslang in Erinnerung bleibenden Musiksong. Was war ihr Beweggrund der von Ihnen gegründeten Online-Vermögensverwaltung diesen Namen zu geben? Gewähren sie uns einen Einblick in die Namensfindung und die Entstehung ihres Unternehmens.

An den musikalischen Bezug hatten wir tatsächlich auch gedacht. Da Geldanlage insbesondere für die Altersvorsorge eine wichtige Rolle spielt, haben wir nach einem zeitlosen Begriff gesucht, einem Evergreen. Außerdem sollte es kein Kunstwort oder ein weiterer „Fin-Irgendwas“ sein. Der Name sollte außerdem für jedermann verständlich in der Lebenswirklichkeit der Menschen verankert sein.
 

Auf ihrer Webseite im Blog-Bereich findet sich der Satz „Erfahre alles, was deine Bank dir nicht erzählen würde“. Sehr provokant, aber sicherlich mit einem Hintergedanken ihrerseits. Steht dahinter ihre persönliche Erfahrung als Investment-Manager bei großen Banken? Klären Banken ihre Kunden nicht ausreichend auf? Oder fragen Kunden einfach nicht genug nach?

Banken und Berater klären im Rahmen der regulatorischen Anforderungen auf. Beratungsgespräche werden regelkonform protokolliert und Verträge sowie Verkaufsunterlagen sind mittlerweile alle „wasserdicht“. Dennoch bleiben die Anbieter von Finanzdienstleistungen kreativ, wenn es darum geht, Kosten und Risiken nicht zu offensichtlich werden zu lassen und die Chancen auf hohe Renditen zu überschätzen. Dazu reicht es, aktuelle Verkaufsunterlagen mit realisierten Erträgen zu vergleichen. Die meisten Anleger können ein Lied davon singen. Ich sage nur; „Mein Haus, mein Auto, mein Boot…“.

Problem dabei ist häufig die unzureichende Ausbildung der Berater und der Vertriebsdruck, der auf ihnen lastet. Beides steht einer ehrlichen und (ergebnis-)offenen Beratung entgegen.

Den Kunden kann man keinen Vorwurf machen. Sie sind darauf angewiesen, einen vertrauenswürdigen Anbieter zu finden. Das ist die berühmte Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen.

Eine Besonderheit bei ihrer Online-Vermögensverwaltung ist, dass sie im Vergleich zu ihren zahlreichen Mitbewerbern das Kapital ihrer Anleger nicht in Fonds von Drittanbietern wie ishares, xtrackers etc. anlegen. Sie haben eigene Fonds auf den Markt gebracht. Erläutern sie uns, warum sie diesen, doch eher ungewöhnlichen Weg gegangen sind? Welcher Vorteil ergibt sich hieraus für ihre Anleger?

Wir sind Asset Manager, kommen aus dem professionellen Fondsmanagement für Institutionen wie Versicherungen, Pensionskassen, Stiftungen usw. Für uns war von Anfang an klar, dass wir diese Expertise in die Anlagekonzepte für unsere Anleger einbringen wollen. Das geht nur mit den eigenen Fonds. Außerdem reduziert es die Gesamtkosten für die Anleger. Da wir einen Teil der Produktkosten in Höhe von 0,59 % p.a. als Fondsmanager bekommen, sind wir nicht auf Servicegebühren angewiesen. So war es uns möglich, den ersten gebührenfreien Robo Advisor aufzubauen und unseren Anlegern darüber hinaus ein exzellentes Risikomanagement aus dem professionellen Bereich anzubieten.


Eine weitere Besonderheit bei Ihrer Online-Vermögensverwaltung ist, dass potentielle Anleger verschiedene Sparziele definieren können – verbunden mit verschiedenen Anlagestrategien. Bei aller begrüßenswerten Individualität: Haben sie mit soviel Individualisierungsmöglichkeiten bei ihrem Angebot nicht einen erheblichen Aufwand? Wie handhaben sie dies in der täglichen Praxis?

Das ist der Vorteil einer echten, Mehrwert stiftenden Digitalisierung. Die Erstellung der von Ihnen angesprochenen Pockets, unseren kostenlosen Unterdepots, erfolgt voll automatisch. Auch das Risikomanagement für jedes einzelne Pocket, die Sparpläne und die Auszahlungspläne – alles erfolgt automatisiert. Lediglich der Kern unseres Angebots, die tägliche Anpassung der Anlagestrategien auf Basis aktueller Marktentwicklungen in unseren Evergreen Fonds, wird von unseren erfahrenen Fondsmanagern durchgeführt.


Womit wir bei der nächsten Frage wären: Im Vergleich zu den zahlreichen Mitbewerbern im Bereich der Online-Vermögensverwaltungen bieten sie einen Einstieg bereits ab 1 € Anlagesumme an, wo hingegen das Gros ihrer Mitbewerber bis auf wenige Ausnahmen im tausend Euro Bereich liegt. Wie kann sich das für sie rechnen?

Zum einen macht es die angesprochene Verkürzung der Wertschöpfungskette möglich. Wir vertreiben keine fremden Fonds/ETFs, sondern managen die Kapitalanlage selbst. Somit sind auch Depots mit kleinen Sparbeträgen interessant für uns.

Außerdem möchten wir jedem Interessenten die Möglichkeit geben, unser Angebot mit wenig Risiko auszuprobieren. Wer von der sehr guten Wertentwicklung und dem reduzierten Risiko überzeugt ist, legt anschließend auch gerne mehr als 1 Euro an.

Nicht zuletzt trägt eine überdurchschnittliche Weiterempfehlungsrate dazu bei, dass wir keine Unsummen für Marketing aufwenden müssen. Es gibt auch kein „Überredungsentgelt“, bei dem den Anlegern hohe 3-stellige Beträge ausgezahlt werden, wenn diese ihr Depot von anderen Stellen abziehen. All das kommt am Ende den niedrigen Gebühren und damit den Erträgen der Anleger zugute. Machen wir uns nichts vor, eine Prämie von 300 oder 500 Euro für Neukunden fließt über Service- und Depotgebühren direkt zurück an die Anbieter.


Zu guter Letzt: Sie sind mit evergreen nun knapp 1 Jahr auf dem deutschen Markt aktiv. Wie zufrieden sind sie mit der bisherigen Entwicklung ihres Unternehmens? Und was ist für das Jahr 2021 geplant? Gerade auch im Hinblick auf die doch sehr schwierige wirtschaftliche Situation aufgrund der Corona Krise?

Wir sind sehr zufrieden! Unser Ziel für 2021 ist das gleiche wie für 2020: Das beste Angebot, mit dem besten Service, zum besten Preis, noch besser machen. Viele neue Features sind in der Pipeline, wie Vermögenswirksame Leistungen, Riester- und Rürup, betriebliche Altersvorsorge zu den gewohnt niedrigen Evergreen-Kosten und der radikalen Evergreen-Transparenz.


++++ Werbung/Anzeige Ende++++

Haftungshinweis/Disclaimer

Die Markets Inside Media GmbH und ihr Portal Börsennews.de sind nicht für die als Werbung/Anzeige gekennzeichneten Texte und Bilder verantwortlich und machen sich den Inhalt der Werbung/Anzeige nicht zu Eigen.

Verantwortlich für den Inhalt der Werbung/Anzeige ist allein der jeweilige benannte Herausgeber der Werbung/Anzeige. Eine inhaltliche Kontrolle der als Werbung/Anzeige gekennzeichneten Inhalte durch die Markets Inside Media GmbH und ihr Portal Börsennews.de findet nicht statt. Die Markets Inside Media GmbH und ihr Portal Börsennews.de übernehmen keine Gewähr für die Richtigkeit der gemachten Angaben.

Es handelt sich bei der Werbung/Anzeige um keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf der Wertpapiere seitens der Markets Inside Media GmbH. Der Erwerb von Wertpapieren birgt Risiken, die zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals und - je nach Art des Investments - sogar zu darüber hinausgehenden Verpflichtungen, bspw. Nachschusspflichten, führen können.
Wir übernehmen keine Haftung für eventuelle finanzielle Schäden, die durch die in diesem Medium ausgesprochenen Empfehlungen verursacht werden könnten. Die Markets Inside Media GmbH und Ihr Portal Börsennews.de und/oder verbundene Unternehmen, Führungskräfte und/oder Mitarbeiter halten derzeit oder zukünftig Long- oder Shortposition in den in der Anzeige beschriebenen Wertpapieren und/oder Optionen, Futures und andere Derivate, die auf diesen Wertpapieren basieren oder andere Investments, die sich auf von Markets Inside Media und Börsennews.de herausgegebenen Medien beziehen.

Mit der Nutzung der Angebote des Portals Börsennews.de akzeptiert der Nutzer die Nutzungsbedingungen/Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die unter www.boersennews.de/service/agb abrufbar sind.
AGB | Impressum | Datenschutz