Der Werkzeug-Spezialist Einhell (WKN: 565493) begeistert mich immer wieder aufs Neue. Insbesondere geht seine Akku-Strategie voll auf: Einhell steigerte seinen Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr 2021 um 25 % auf 920 Mio. Euro. Damit hat das Management um CEO Andreas Kroiss seine Prognose klar übertroffen. Stärkster Wachstumstreiber ist und bleibt das Geschäft mit den Akkuwerkzeugen der Marke Power X-Change.

Operativ läuft es bei Einhell wie am Schnürchen

Der Einhell-Vorstand plant für 2022 einen abermaligen Umsatzanstieg von 5 bis 10 %. Die EBT-Marge soll dann bei 8,5 % liegen.

Diese Prognose ist aus meiner Sicht eher konservativ. Schließlich hat sich der Umsatz in den vergangenen sechs Jahren mehr als verdoppelt. Und die Gewinnmarge stieg von 1,4 auf 6,3 %.

Wie gut sich Einhell langfristig macht, erkennst du auch im folgenden Diagramm. Hier zeige ich dir die Umsätze und Gewinne, jeweils rollierend über zwölf Monate, seit März 2015.

Einhell lebt vom Netzwerkeffekt

Corona hat den Trend noch einmal verstärkt: Die Menschen werkeln und renovieren zu Hause wie lange nicht mehr. Während der Pandemie gab es schließlich wenige Alternativen. Vom Trend zum Bohren, Schleifen, Sägen hat Einhell ordentlich profitiert.
Die Zahlen überzeugen auf ganzer Linie.

Mit Power X-Change können die Einhell-Kunden einen Akku für unterschiedliche Geräte einsetzen. Der besondere Pluspunkt: Das Unternehmen kann seine Produktpalette dank dieser Akku-Plattform hervorragend skalieren. Schließlich wächst der Nutzen des einzelnen Akkus mit jedem weiteren gekauften Gerät.

Mit dieser Bilanz hat Einhell Kraft für Wachstum

Der Verschuldungsgrad sank in den vergangenen fünf Jahren von 25,1 auf 23 %. Das ist angesichts des gleichzeitig guten Wachstums eine klasse Leistung.

Die laufenden Zinsen kann Einhell locker bewältigen. Das EBIT ist mehr als 72-mal so hoch. Also kein Grund zur Sorge.

Ich denke, das Management weiß genau, wie es mit Geld umgehen muss. Das zeigen auch die aktuellen Kapitalrenditen. Die Eigenkapitalrendite ist im Vergleich zur Konkurrenz erfreulich hoch: 18,4 %.

Auch die Gesamtkapitalrendite von 8,9 % und die Rendite auf das eingesetzte Kapital von 22,2 % ragen heraus.

Die Aktie kann noch höher klettern

Das Papier entwickelt sich seit der kleinen Corona-Delle prächtig. Am 10. März 2020 stand der Kurs noch bei 48,60 Euro. Heute notiert die Aktie bei 213,00 Euro (Stand: 19. Januar 2022).

Und auch auf langfristige Sicht ist der Werkzeughersteller aus Landau an der Isar ein gutes Investment. Hättest du vor zehn Jahren, also am 19. Januar 2021, für 1.120 Euro insgesamt zehn Einhell-Aktien gekauft, hätte sich diese Position bis heute fast verdoppelt. Nicht schlecht, oder?

Doch das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange. Bist du nicht auch ein engagierter Hobby-Handwerker? Insbesondere das Akku-Thema bietet bei Einhell noch viel Wachstumspotenzial. In den Hobbywerkstätten und Gartenhütten warten noch einige kabelgebundene Geräte auf ihren Austausch, denke ich.

Sogar das Lahme-Ente-Szenario ist ein guter Investment Case

Schauen wir uns einmal das konservative Szenario an: Selbst wenn der Free Cashflow jedes Jahr bis 2031 nur im mittleren einstelligen Prozentbereich wachsen sollte, liegt der heutige Wert aller Cashflows bei rund 530 Mio. Euro. Und vor dem Hintergrund dieser Annahme komme ich auf einen fairen Wert der Aktie von rund 350 Euro.

64 % Kursrendite sind also noch drin, solltest du dich heute für ein Investment entscheiden. Zudem versüßt die solide Dividende von 2,20 Euro pro Aktie das Warten auf weiteres Wachstum. Im Konsumbereich gehört Einhell damit ganz klar zu meinen Favoriten – ähnlich wie diese Aktie.

Der Artikel Einhell-Aktie unter Strom: Der Heimwerker-King verspricht 64 % Rendite ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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Henning Lindhoff besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool empfiehlt Einhell.

Motley Fool Deutschland 2022

Autor: Henning Lindhoff, Motley Fool beitragender Investmentanalyst (TMFhlindhoff)


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