Es ist durchaus so, dass man in Deutschland mit nur einem Gehalt relativ gut leben kann. Doch ist es nicht äußerst gefährlich, wenn man sich nur auf eine einzige Einkommensquelle verlässt? Denn man steht womöglich nicht mehr ganz so komfortabel da, wenn diese versiegt, weil der Arbeitgeber beispielsweise Konkurs anmelden musste.

Man würde sich bestimmt wesentlich entspannter fühlen, wenn man eventuell noch auf andere Geldströme zurückgreifen könnte. Hierfür würden sich meiner Meinung nach zum Beispiel Dividenden bestens eignen. Denn mit den regelmäßigen Ausschüttungen vieler Firmen lässt sich wunderbar ein angenehmes passives Zusatzeinkommen generieren.

Wer sein Einkommen derart positiv beeinflussen möchte, dem bieten sich natürlich vielerlei Möglichkeiten. Schauen wir uns aber heute einfach einmal zwei Strategien an, die schon nach einigen Jahren zu deutlich höheren Dividendeneinnahmen führen könnten.

Hohe Dividendenrenditen bevorzugen

Um schnell spürbare Ergebnisse zu erzielen, ist es natürlich am einfachsten, auf Aktien zu setzen, die eine hohe Dividendenrendite bieten. Aber hier ist Vorsicht geboten. Vor einem Investment sollte man sich auf jeden Fall anschauen, warum die Ausschüttungsrendite derzeit so hoch ist. Denn dies kann ja durchaus verschiedene Ursachen haben.

Beispielsweise könnte ein größerer Kursrückgang dafür verantwortlich sein. Dann sollte man Folgendes überprüfen. Ist dieser einer allgemeinen Marktschwäche geschuldet, oder ist er etwa durch Probleme verursacht worden, mit dem das entsprechende Unternehmen aktuell zu kämpfen hat? Denn die schönste Dividende nutzt natürlich nichts, wenn sie schon nächstes Jahr gekürzt oder gar ganz gestrichen wird.

Hat man dann allerdings in solide Unternehmen mit einer recht hohen Dividendenrendite investiert, könnte man eventuell folgendermaßen vorgehen. Nämlich die erhaltenen Ausschüttungen zum Kauf weiterer Aktien verwenden. So kann man sich den Zinseszinseffekt zunutze machen, um immer schneller immer höhere Dividenden zu erhalten.

Wenn man beispielsweise 25.000 Euro in verschiedene Aktien investiert hat, die eine durchschnittliche Dividendenrendite von 6 % aufweisen, verfügt man so schon nach einem Jahr über eine Ausschüttungssumme von 1.500 Euro, die man nun zusätzlich investieren kann.

Auf regelmäßige Steigerungen achten

Die oben genannte ist natürlich nicht die einzige Strategie, auf die man setzen kann. Eine weitere Variante wäre es beispielsweise, sich auf die sogenannten Dividendenaristokraten zu konzentrieren. Diese zahlen nämlich nicht nur fleißig eine Ausschüttung, sondern heben die Gewinnbeteiligung auch noch jedes Jahr regelmäßig etwas an. Das Schöne daran ist, dass sich so das erzielte Dividendeneinkommen quasi von alleine immer weiter erhöht.

Hierzu ein Beispiel. Nehmen wir dazu die Aktie eines Unternehmens mit einer aktuellen Dividendenrendite von 3 %. Wenn dieser Konzern nun jährlich seine Ausschüttung um durchschnittlich 10 % anhebt, dann bekommt man als Anleger schon nach gut sieben Jahren eine Dividende, die doppelt so hoch ist als am Anfang der Investition. Wenn es in diesem Tempo weitergeht, hätte sich die Ausschüttung nach circa 14 Jahren schon um 300 % erhöht. Und auch die persönliche Dividendenrendite wäre bis dahin auf stolze 12 % angestiegen.

Auch hier könnte man natürlich noch zusätzlich den Turbo einlegen. Und zwar indem man auch bei dieser Variante die erhaltenen Dividenden gleich wieder reinvestiert. Und jeder kann sich sicherlich vorstellen, zu was dies zwangsläufig führen muss. Nämlich, dass der passive Geldstrom mit den Jahren immer weiter ansteigt. Und so natürlich zu einer wahren Einkommensexplosion führen könnte. Aber genau dies dürfte meines Erachtens ja das Ziel eines jeden Einkommensinvestors sein.

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Autor: Andre Kulpa, Motley Fool beitragender Investmentanalyst

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