Das Krypto-Mining verbraucht Unmengen an Energie, was der Branche oft zur Last gelegt wird. Nun bringt Intel einen neuen Chip auf den Markt, der sehr viel umweltschonender sein soll.

Der neue Chip, den der US-Konzernriese Intel speziell für das Krypto-Mining entwickelt, soll bis zu eintausend Mal effizienter als die bisherigen Grafikkarten und dadurch weit umweltfreundlicher sein. Bitcoin gerät immer wieder wegen des hohen Stromverbrauchs beim Mining in die Kritik: Das Cambridge Centre for Alternative Finance hat errechnet, dass Bitcoin-Rechner für Transaktionen und das Schürfen der Kryptowährung ungefähr 140 Terrawattstunden Strom pro Jahr benötigen. Das entspricht etwa einem Viertel des Deutschen Stromverbrauchs.

Intel will mit dem neuen Chip den Rechenaufwand und somit den Energiebedarf beim Mining deutlich herunterschrauben. "Wir gehen davon aus, dass unsere Schaltkreisinnovationen einen Blockchain-Beschleuniger hervorbringen werden, der beim SHA-256-basierten Mining eine mehr als eintausendfach bessere Leistung pro Watt aufweist als herkömmliche GPUs", schreibt Raja M. Koduri, Senior Vice Prseident bei Intel, in einem Blogbeitrag.

Mit dem Blockchain-Beschleuniger will Intel noch im laufenden Jahr herauskommen. Erste Abnehmer-Verträge habe man mit Argo Blockchain, BLOCK (früher bekannt als Square) und GRIID Infrastructure bereits abgeschlossen. Mehr über die Schaltkreisinnovationen will der US-Halbleiterspezialist auf der International Solid State Circuit Conference (ISSCC) preisgeben, die vom 20. bis 24 Februar 2022 in San Francisco stattfindet.

Autor: Nicolas Ebert, wallstreet:online Zentralredaktion

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