Der Kunststoffspezialist Covestro will mit dem Umstieg auf klimafreundlichen Wasserstoff künftig fast eine Million Tonnen CO2 einsparen. Analysten sehen die Aktie auf dem Vormarsch.

100.000 Tonnen grünen Wasserstoff soll das australische Unternehmen Fortescue Future Industries ab 2024 jährlich an Covestro liefern. Laut der Absichtserklärung der beiden Unternehmen kann das Unternehmen damit jedes Jahr bis zu 900.000 Tonnen CO2 einsparen.

"Dies ist eine bahnbrechende Zusammenarbeit, die unterstreicht, welche Kraft grüner Wasserstoff hat, um die Dekarbonisierung einiger der energieintensivsten Industrien der Welt zu beschleunigen", erklärt Andrew Forrest, der Vorsitzende von Fortescue.

Ehemals Teil des Bayer-Konzerns, setzt Covestro heute 10,7 Milliarden Euro jährlich um. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Hightech-Polymerwerkstoffen, unter anderem für die Automobil-, Bau- und Elektronikbranche.

Für Goldman Sachs ist die Covestro-Aktie nach einem durchwachsenen Jahr 2021 derzeit einen Kauf wert. Die Investmentbank setzte Covestro auf seine "Conviction List Europe". Das Kursziel legen die Analysten bei 91 Euro fest. Derzeit steht die Aktie bei rund 56 Euro – ein Aufwärtspotenzial von über 60 Prozent.

Autor: Julian Schick, wallstreet:online Zentralredaktion


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