Zuletzt war es still geworden um den Impfstoffhersteller Valneva. Doch am Freitag überrascht die Aktie mit einem Plus von knapp acht Prozent – trotz Verzögerungen bei der EU-Zulassung.

Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, habe man Ende Februar 2022 mehrere Fragen vom Committee for Medicinal Products for Human Use (CHMP) erhalten. Dieser Ausschuss ist bei der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA für die Zulassung von Medikamenten verantwortlich. Daraus hätten sich nun einige Folgefragen ergeben. Man sei zuversichtlich, diese in den nächsten Tagen ebenfalls beantworten zu können, heißt es in der Pressemitteilung.

Die Zulassung des Covid-Impfstoffes VLA 2001 verzögere sich und mit einer Zulassung sei erst im April – statt wie bisher angenommen im März – zu rechnen. Die Auslieferung des Impfstoffs soll dann im zweiten Quartal anlaufen.

Im frühen Handel verlor die Aktie 6,5 Prozent und fiel auf 13,63 Euro. Anleger nutzten die Kaufchance und sorgten bis zum Mittag für einen Anstieg um gute acht Prozent auf 15,77 Euro.

Bei Valnevas Vakzin handelt es sich um einen sogenannten Totimpfstoff. Das Unternehmen hat mit der EU bereits eine Liefervereinbarung über 60 Millionen Impfdosen vereinbart, davon über 24 Millionen in 2022.

Maria Windisch, wallstreet:online Zentralredaktion


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