BRÜSSEL (dpa-AFX) - Neue EU-Hilfen sollen unter anderem in Afrika Investitionen in Höhe von zwei Milliarden Euro anstoßen. Die EU-Kommission schloss dazu am Mittwoch sogenannte Garantievereinbarungen im Wert von 216 Millionen Euro. Die Garantien sollen in Ländern mit schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen die Risiken für private und öffentliche Investoren mindern.

Das auf diesem Weg mobilisierte Geld soll in EU-Nachbarländern sowie in Afrika in städtische Infrastruktur und in Start-up-Unternehmen fließen. Außerdem soll in erneuerbare Energien - etwa in der Ukraine, im Libanon und in Tunesien - investiert werden. Partner bei den Garantievereinbarungen sind unter anderen die Europäische Investitionsbank und die deutsche Förderbank KfW./haw/DP/stw