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Europäische Kommission lässt mit ADCETRIS® (Brentuximab Vedotin) in Kombination mit AVD die erste neue Behandlung seit Jahrzehnten für Erwachsene mit zuvor unbehandeltem CD30+ Hodgkin-Lymphom im Stadium IV zu

21:49 Uhr 12.02.2019

- ADCETRIS in Kombination mit AVD (Adriamycin, Vinblastin und Dacarbazin) zeigte eine 29-prozentige Reduktion des Risikos von Progression, Tod oder Notwendigkeit einer zusätzlichen Krebstherapie für Patienten mit CD30+ Hodgkin-Lymphom im Stadium IV -

- Meilenstein markiert fünfte zugelassene Indikation für ADCETRIS in Europa und bekräftigt Takedas Engagement für die Entwicklung innovativer Lösungen für Menschen mit CD30-positiven Malignomen -

Takeda Pharmaceutical Company Limited (TSE:4502/NYSE:TAK) gab heute bekannt, dass die Europäische Kommission (EK) die derzeitige Marktzulassung von ADCETRIS (Brentuximab Vedotin) auf die Behandlung erwachsener Patienten mit zuvor unbehandeltem CD30+ Hodgkin-Lymphom im Stadium IV in Kombination mit AVD (Adriamycin, Vinblastin und Dacarbazin) ausgeweitet hat. ADCETRIS ist ein Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (AWK), das auf CD30 abzielt, einen definierenden Marker für das Hodgkin-Lymphom. Die Entscheidung folgt einer befürwortenden Stellungnahme des Ausschusses für Humanarzneimittel (Committee for Medicinal Products for Human Use, CHMP) vom 13. Dezember 2018.

"Die Entscheidung der Europäischen Kommission ist ein begrüßenswerter Fortschritt für Patienten mit zuvor unbehandeltem Hodgkin-Lymphom im Stadium IV - einer Patientengruppe, der seit Jahrzehnten keine neue Behandlungsmöglichkeit mehr angeboten wird", so Dr. Anna Sureda, Leiterin der Abteilung für Hämatologie und des Programms für hämatopoetische Stammzelltransplantation am Institut Català d'Oncologia, Hospital Duran i Reynals. "Patienten mit einer Stadium-IV-Erkrankung haben nach der ersten Therapie ein höheres Progressionsrisiko und dadurch schlechtere Ergebnisse. Die Zulassung dieser Therapie kann dazu beitragen, diesen bestehenden Bedarf zu decken, indem sie europäischen Ärzten und ihren Patienten eine neue Option bietet, die im Vergleich zu ABVD einen signifikanten Nutzen bietet und zudem ein Sicherheitsprofil, das dem der Anwendung von ADCETRIS als Einzelmittel entspricht."

"Wir freuen uns, dass die Europäische Kommission ADCETRIS in Kombination mit AVD zugelassen hat, weil diese Kombination das Potenzial hat, ein wichtiger Meilenstein für die Behandlung betroffener Patienten zu werden. Außerdem ist die Zulassung ein Beweis für Takedas langjähriges Engagement für die Hodgkin-Lymphom-Community", so Jesús Gómez-Navarro, M.D., Vice President, Head of Oncology Clinical Research and Development, Takeda. "Die klinische Studie ECHELON-1 hat gezeigt, dass die Zugabe von ADCETRIS und die Herausnahme von Bleomycin aus dem Standard-ABVD-Schema sowohl die Wirksamkeit der Therapie als auch die Sicherheit der Patienten verbessern. Wir freuen uns darauf, diese Therapie für geeignete europäische Patienten mit Hodgkin-Lymphom anbieten zu können."

Die Zulassung basiert auf den Ergebnissen der randomisierten, offenen, zweiarmigen, multizentrischen Phase-III-ECHELON-1-Studie zum Vergleich von ADCETRIS plus AVD mit ABVD (Adriamycin, Bleomycin, Vinblastin und Dacarbazin) als Therapie bei erwachsenen Patienten mit zuvor unbehandeltem Hodgkin-Lymphom. Die Studie erreichte ihren primären Endpunkt mit einer statistisch signifikanten Verbesserung des modifizierten progressionsfreien Überlebens (mPFS) gegenüber dem Kontrollarm (Hazard Ratio (HR) 0,77; p-Wert = 0,035), was einer 23-prozentigen Reduktion des Risikos von Progression, Tod oder der Notwendigkeit einer zusätzlichen Krebstherapie entspricht. Wichtige Subgruppenanalysen zeigten einen größeren Effekt bei Patienten mit Hodgkin-Lymphom im Stadium IV im ADCETRIS plus AVD-Arm gegenüber dem Kontrollarm (mPFS; HR 0,71; p-Wert = 0,023).

Das Sicherheitsprofil von ADCETRIS plus AVD in der ECHELON-1-Studie entsprach im Allgemeinen demjenigen, das für die Einzelwirkstoffkomponenten der Therapie bekannt ist. Die häufigsten klinisch relevanten Nebenwirkungen aller Grade, die bei mindestens 15 Prozent der Patienten im ADCETRIS plus AVD-Arm und im ABVD-Arm auftraten, waren: Neutropenie, Verstopfung, Erbrechen, Müdigkeit, periphere sensorische Neuropathie, Durchfall, Pyrexie, periphere Neuropathie, Bauchschmerzen und Stomatitis. Sowohl bei ADCETRIS plus AVD als auch bei ABVD waren die häufigsten Nebenwirkungen dritten oder vierten Grades Neutropenie, febrile Neutropenie und Abnahme der Neutrophilenzahl.

Die Entscheidung der Europäischen Kommission bedeutet, dass ADCETRIS in Kombination mit AVD nun für die Vermarktung dieser Indikation in den 28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union zugelassen ist, was auch für Norwegen, Liechtenstein und Island gilt. Weitere Informationen über die Entscheidung der Europäischen Kommission finden Sie auf der Website der Europäischen Arzneimittel-Agentur: www.ema.europe.eu/ema.

Über das Hodgkin-Lymphom

Lymphom ist ein Sammelbegriff für eine Gruppe von Krebsarten, die im Lymphgewebe entstehen. Es gibt zwei große Kategorien von Lymphomen: Hodgkin-Lymphom und Non-Hodgkin-Lymphom. Hodgkin-Lymphom unterscheidet sich von den anderen Lymphomen durch das Vorkommen einer charakteristischen Zellart, der sogenannten Reed-Sternberg-Zellen. Reed-Sternberg-Zellen exprimieren das Antigen CD30.

Laut der Lymphoma Coalition wird bei ca. 67.000 Patienten weltweit jedes Jahr das Hodgkin-Lymphom diagnostiziert, und bei mehr als 25.000 Patienten pro Jahr führt diese Krebsart zum Tode.

Bis zu 30 Prozent der zuvor unbehandelten Patienten mit Hodgkin-Lymphom erleiden, je nach Krankheitsstadium, eine Progression der Erkrankung nach der Erstbehandlung. Nur 50 Prozent der Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem Hodgkin-Lymphom erreichen eine langfristige Remission nach einer traditionellen Behandlung mit hoch dosierter Chemotherapie und autologer Stammzelltransplantation (ASZT), einer bisher angewandten Therapieform, was die Notwendigkeit einer erfolgreichen Erstbehandlung unterstreicht.

Über ADCETRIS

ADCETRIS ist ein aus einem monoklonalen Antikörper gegen das Antigen CD30 bestehendes Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (AWK bzw. ADC), das unter Einsatz einer unternehmenseigenen Technologie von Seattle Genetics mit einem durch Protease spaltbaren Linker an Monomethylauristatin E (MMAE) gebunden wird, ein Wirkstoff, der das Gleichgewicht der Mikrotubuli stört. Das AWK nutzt ein Linker-System, das im Blutkreislauf stabil bleibt, aber nach dem Einschluss in CD30 exprimierende Tumorzellen MMAE freisetzt.

ADCETRIS zur intravenösen Injektion hat von der US-amerikanischen Arzneimittelaufsichtsbehörde FDA die Zulassung für sechs Indikationen bei erwachsenen Patienten erhalten: (1) zuvor unbehandeltes systemisches, anaplastisches Großzelllymphom (sALCL) oder andere CD30-exprimierende periphere T-Zelllymphome (PTCL), einschließlich angioimmunoblastischer T-Zelllymphome und nicht näher bezeichneter PTCL, in Kombination mit Cyclophosphamid, Doxorubicin und Prednison, (2) zuvor unbehandeltes klassisches Hodgkin-Lymphom (cHL) in Stadium III oder IV in Kombination mit Doxorubicin, Vinblastin und Dacarbazin, (3) cHL mit hohem Rezidiv- oder Progressionsrisiko zur Konsolidierung nach einer autologen hämatopoetischen Stammzelltransplantation (auto-HSZT), (4) cHL nach dem Versagen der auto-HSZT oder nach dem Versagen von mindestens zwei vorherigen Polychemotherapien bei Patienten, bei denen keine auto-HSZT in Betracht kommt, (5) sALCL nach dem Versagen von mindestens einer vorherigen Polychemotherapie und (6) primäres kutanes anaplastisch-großzelliges Lymphom (pcALCL) oder CD30-exprimierende Mycosis fungoides (MF), die vorher mit einer systemischen Therapie behandelt wurden.

Health Canada hat ADCETRIS 2013 für rezidiviertes oder refraktäres Hodgkin-Lymphom und sALCL mit Auflagen zugelassen und eine reguläre Zulassung zur Behandlung von Patienten mit klassischem Hodgkin-Lymphom mit erhöhtem Rezidiv- oder Progressionsrisiko zur Konsolidierung nach autologer Stammzelltransplantation (HSZT) erteilt.

Im Oktober 2012 erhielt ACETRIS von der Europäischen Kommission eine bedingte Marktzulassung, die für folgende Indikationen in Europa gilt: (1) zur Behandlung erwachsener Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem CD30-positivem Hodgkin-Lymphom nach einer autologen Stammzelltransplantation (ASZT) oder nach mindestens zwei vorhergehenden Therapien, wenn ASZT oder Polychemotherapie keine Behandlungsoptionen sind, (2) zur Behandlung erwachsener Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem sALCL, (3) zur Behandlung erwachsener Patienten mit CD30-positiven Hodgkin-Lymphom mit erhöhtem Rezidiv- oder Progressionsrisiko nach ASZT, (4) zur Behandlung erwachsener Patienten mit CD30-positivem kutanem T-Zell-Lymphom (CTCL) nach mindestens einer systemischen Vorbehandlung und (5) zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit zuvor unbehandeltem CD30-positivem Hodgkin-Lymphom der Stadium IV in Kombination mit AVD.

ADCETRIS hat von den Regulierungsbehörden in mehr als 70 Ländern eine Marktzulassung für das rezidivierte oder refraktäre Hodgkin-Lymphom und sALCL erhalten. Bitte beachten Sie die nachstehenden wichtigen Sicherheitsinformationen.

ADCETRIS wird zurzeit in mehr als 70 klinischen Studien auf breiter Basis geprüft, darunter eine Phase-3-Studie für Erstlinientherapie bei Hodgkin-Lymphom (ECHELON-1) und eine weitere Phase-3-Studie für Erstlinientherapie bei CD30-positiven peripheren T-Zell-Lymphomen (ECHELON-2). Hinzu kommen Studien zu zahlreichen weiteren Arten von CD30-positiven Malignomen.

Seattle Genetics und Takeda entwickeln ADCETRIS gemeinsam. Gemäß den Bedingungen der Kooperationsvereinbarung hält Seattle Genetics die Vermarktungsrechte an ADCETRIS in den USA und Kanada und Takeda für den Rest der Welt. Seattle Genetics und Takeda tragen die Finanzierungskosten der gemeinsamen Entwicklung von ADCETRIS zu gleichen Teilen, einzig in Japan ist Takeda für die Entwicklungskosten allein zuständig.

Wichtige Sicherheitsinformationen über ADCETRIS (Brentuximab Vedotin) (Europäische Union)

Vor dem Verschreiben bitte die Fachinformation (SmPC) zu Rate ziehen.

GEGENANZEIGEN

ADCETRIS ist kontraindiziert bei Patienten mit Überempfindlichkeit gegen Brentuximab Vedotin und seine Bestandteile. Überdies ist die kombinierte Anwendung von Bleomycin und ADCETRIS kontraindiziert, weil sie pulmonale Toxizität verursacht.

BESONDERE WARNHINWEISE UND VORSICHTSMASSNAHMEN

Progressive multifokale Leukenzephalopathie (PML): Bei mit ADCETRIS behandelten Patienten kann eine Reaktivierung des John-Cunningham-Virus (JCV) auftreten, die zu PML und in der Folge zum Tod führen kann. PML wurde bei Patienten berichtet, die diese Behandlung erhielten, nachdem sie zuvor mehrere andere Chemotherapien erhalten hatten. PML ist eine seltene demyelinisierende Erkrankung des zentralen Nervensystems, die durch die Reaktivierung des latenten JCV verursacht wird und oft tödlich verläuft.

Patienten sollten engmaschig auf neue oder sich verschlimmernde neurologische, kognitive oder verhaltensbezogene Anzeichen oder Symptome überwacht werden, die auf PML hinweisen können. Empfohlene Möglichkeiten zur Abklärung des PML-Verdachts schließen neurologische Untersuchungen, Gadolinium-Kontrast-MRT des Gehirns und Liquor-PCR-Untersuchung auf JCV-DNA durch Polymerase-Kettenreaktion oder Gehirn-Biopsie mit Nachweis von JCV ein. Ein negativer JVC-PCR-Befund schließt PML nicht aus. Eine Nachbehandlung und Evaluierung kann gerechtfertigt sein, wenn keine alternative Diagnose gestellt werden kann. Die Verabreichung von ADCETRIS sollte bei jedem Verdacht auf PML unterbrochen werden und muss dauerhaft eingestellt werden, wenn die Diagnose PML bestätigt wird.

Dabei ist auf PML-Symptome zu achten, die der Patient möglicherweise nicht bemerkt (z. B. kognitive, neurologische oder psychiatrische Anzeichen).

Pankreatitis: Bei Patienten, die mit ADCETRIS behandelt wurden, ist akute Pankreatitis beobachtet worden. Fälle mit tödlichem Ausgang wurden berichtet. Patienten sollten engmaschig auf neu auftretende oder sich verschlimmernde Bauchschmerzen überwacht werden, die auf akute Pankreatitis hinweisen können. Für die Abklärung am Patienten sollten körperliche Untersuchungen, Laboruntersuchungen auf Serumamylase und Serumlipase sowie bildgebende Verfahren des Abdomens, wie etwa Ultraschall und andere geeignete Diagnostikmethoden, herangezogen werden. Bei Verdacht auf akute Pankreatitis sollte ADCETRIS ausgesetzt werden. Wenn sich die Diagnose einer akuten Pankreatitis bestätigt, ist ADCETRIS dauerhaft abzusetzen.

Pulmonale Toxizität: Bei Patienten, denen ADCETRIS verabreicht wurde, sind Fälle von pulmonaler Toxizität, teilweise mit tödlichem Ausgang, darunter interstitielle Lungenerkrankung und akutes Lungenversagen (ARDS), berichtet worden. Obwohl ein kausaler Zusammenhang mit ADCETRIS nicht gesichert ist, kann das Risiko einer pulmonalen Toxizität nicht ausgeschlossen werden. Neue bzw. sich verschlimmernde pulmonale Symptome s(z. B. Husten, Atemnon) sind unverzüglich abzuklären und entsprechend zu behandeln. Während der Evaluierung und bis zur Verbesserung der Symptome sollte die Behandlung ausgesetzt werden.

Serious infections and opportunistic infections: Schwere Infektionen und opportunistische Infektionen: Bei Patienten, die mit ADCETRIS behandelt wurden, sind schwere Infektionen wie Lungenentzündung, Staphylokokken-Bakteriämie, Sepsis beziehungsweise septischer Schock (einschließlich tödlicher Ausgänge) und Herpes zoster sowie opportunistische Infektionen wie Pneumocystis jiroveci (Pneumocystispneumonie) und orale Kandidose berichtet worden. Die Patienten sollten während der Behandlung engmaschig auf mögliche Anzeichen einer schweren oder opportunistischen Infektion überwacht werden.

Infusionsbedingte Reaktionen: Bei ADCETRIS sind infusionsbedingte Sofort- und Spätreaktionen sowie anaphylaktische Reaktionen aufgetreten. Patienten sind während und nach einer Infusion engmaschig zu überwachen. Wenn eine anaphylaktische Reaktion auftritt, ist die Gabe von ADCETRIS sofort und endgültig abzubrechen und eine geeignete medizinische Behandlung einzuleiten. Im Falle einer infusionsbedingten Reaktion ist die Infusion zu unterbrechen und es sind geeignete medizinische Maßnahmen einzuleiten. Die Infusion kann nach Abklingen der Symptome mit einer langsameren Geschwindigkeit wieder begonnen werden. Patienten, bei denen bereits eine infusionsbedingte Reaktion aufgetreten ist, sollten für nachfolgende Infusionen entsprechend prämediziert werden. Bei Patienten mit Antikörpern gegen ADCETRIS treten infusionsbedingte Reaktionen häufiger und mit schwererem Verlauf auf.

Tumorlyse-Syndrom (TLS): Im Zusammenhang mit ADCETRIS sind Fälle von TLS berichtet worden. Bei Patienten mit rasch proliferierenden Tumoren und hoher Tumorlast besteht das Risiko eines TLS. Diese Patienten sollten engmaschig überwacht und mit den bestgeeigneten medizinischen Verfahren behandelt werden.

Periphere Neuropathie (PN): Die Behandlung mit ADCETRIS kann eine sensorische oder motorische PN verursachen. Eine durch ADCETRIS ausgelöste periphere Neuropathie ist typischerweise kumulativ und in den meisten Fällen reversibel. Die Patienten sollten auf Anzeichen einer PN überwacht werden, wie beispielsweise Hypästhesie, Hyperästhesie, Parästhesie, Unwohlsein, ein brennendes Gefühl, neuropathische Schmerzen oder Schwäche. Bei Patienten, die eine neue oder sich verschlimmernde PN erleiden, ist die Dosis gegebenenfalls zu verzögern oder zu reduzieren bzw. ADCETRIS abzusetzen.

Hämatologische Toxizität: Unter ADCETRIS können Anämie dritten oder vierten Grades, Thrombozytopenie und anhaltende (eine Woche oder länger) Neutropenie dritten oder vierten Grades auftreten. Vor der Verabreichung jeder Dosis sollte ein komplettes Blutbild erstellt werden.

Febrile Neutropenie: Im Zusammenhang mit ADCETRIS sind Fälle von febriler Neutropenie berichtet worden. Vor der Verabreichung jeder Dosis sollte ein komplettes Blutbild erstellt werden. Patienten sind engmaschig auf Fieber zu überwachen und beim Auftreten einer febrilen Neutropenie mit den bestgeeigneten medizinischen Verfahren zu behandeln.

Wenn ADCETRIS in Kombination mit AVD verabreicht wird, wird die primäre Prophylaxe mit G-CSF für alle Patienten beginnend mit der ersten Dosis empfohlen.

Stevens-Johnson-Syndrom (SJS): Unter ADCETRIS wurden Fälle von Stevens-Johnson-Syndrom (SJS) und toxischer epidermaler Nekrolyse (TEN) berichtet, teilweise mit tödlichem Ausgang. Beim Auftreten eines SJS oder TEN muss die Behandlung mit ADCETRIS abgebrochen und eine geeignete medizinische Behandlung eingeleitet werden.

Gastrointestinale Komplikationen: Magen-Darm-Komplikationen wie Darmverschluss, Ileus, Enterokolitis, neutropenische Kolitis, Erosion, Geschwür, Perforation und Blutungen, teilweise mit tödlichem Ausgang, wurden berichtet. Neue oder sich verschlimmernde Magen-Darm-Komplikationen sind unverzüglich abzuklären und entsprechend zu behandeln.

Hepatotoxizität: Es wurden erhöhte Alanin-Aminotransferase- (ALT) und Aspartat-Aminotransferase- (AST) Werte berichtet, darunter auch schwere Fälle von Lebertoxizität, teilweise mit tödlichem Ausgang. Bereits bestehende Lebererkrankungen, Komorbiditäten und Begleitmedikamente können das Risiko ebenfalls erhöhen. Die Leberfunktion sollte bei Patienten, die ADCETRIS erhalten, vor Einleitung der Therapie und dann in regelmäßigen Abständen überprüft werden. Sollte eine Lebertoxizität auftreten, dann ist die Dosis gegebenenfalls zu verzögern oder anzupassen bzw. ADCETRIS abzusetzen.

Hyperglykämie: In Studien wurden bei Patienten mit einem erhöhten Body-Mass-Index (BMI) mit oder ohne Diabetes mellitus in der Krankengeschichte Fälle von Hyperglykämie berichtet. Bei jedem Patienten, bei dem ein hyperglykämisches Ereignis auftritt, die Glukosewerte im Serum engmaschig überwacht werden. Bei Bedarf sollte eine geeignete antidiabetische Behandlung vorgenommen werden.

Nieren- und Leberfunktionsstörung: Es liegen nur begrenzte Erfahrungen zu Patienten mit eingeschränkter Nieren- und Leberfunktion vor. Verfügbare Daten deuten darauf hin, dass die MMAE-Ausscheidung durch schwere Nieren- oder Leberfunktionsstörungen und durch niedrige Serum-Albumin-Konzentrationen beeinträchtigt werden könnte.

CD30-positives CTCL: Die Stärke des Behandlungseffekts bei anderen CD30-positiven CTCL-Untergruppen als Mycosis fungoides (MF) und primärem, kutanem anaplastisch-großzelligem Lymphom (pcALCL) ist aufgrund fehlender Beweise auf höherer Evidenzebene unklar. In zwei einarmigen Phase-II-Studien mit ADCETRIS wurde eine Krankheitsaktivität bei dem Subtypen Sézary-Syndrom (SS), bei lymphomatoider Papulose (LyP) und in der gemischten CTCL-Histologie nachgewiesen. Diese Daten legen eine Ableitung der Wirksamkeit und Sicherheit für andere CD30-positive CTCL-Untergruppen nahe. Daher müssen die Risiken und Vorteile für jeden Patienten sorgfältig abgewogen werden und eine Behandlung bei anderen CD30-positiven CTCL-Patienten ist mit Vorsicht einzuleiten.

Natriumgehalt der sonstigen Bestandteile: Dieses Arzneimittel enthält 13,2 mg Natrium pro Ampulle, was 0,7 % der von der WHO empfohlenen maximalen Tagesdosis von 2 g Natrium für einen Erwachsenen entspricht.

WECHSELWIRKUNGEN

Bei Patienten, die starke CYP3A4- und P-gp-Inhibitoren gleichzeitig mit ADCETRIS erhalten, besteht möglicherweise ein erhöhtes Neutropenierisiko, sodass diese Patienten engmaschig zu überwachen sind. Tritt Neutropenie auf, sind die Dosierempfehlungen für Neutropenie zu beachten (siehe SmPC, Abschnitt 4.2). Die gleichzeitige Gabe von ADCETRIS mit CYP3A4-Induktoren hatte keinen Einfluss auf die Plasmaexposition von ADCETRIS, reduzierte jedoch anscheinend die Plasmakonzentration der MMAE-Metaboliten, die analysiert werden konnten. Es ist nicht davon auszugehen, dass ADCETRIS die Exposition gegenüber Arzneimitteln, die über CYP3A4-Enzyme metabolisiert werden, beeinflusst.

SCHWANGERSCHAFT: Frauen im gebärfähigen Alter sollen während und bis zu sechs Monate nach der Behandlung mit ADCETRIS zwei zuverlässige Verhütungsmethoden anwenden. Bisher liegen keine Daten zur Anwendung von ADCETRIS bei Schwangeren vor. Tierexperimentelle Studien haben jedoch eine Reproduktionstoxizität gezeigt. ADCETRIS darf während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, der potenzielle Nutzen für die Mutter ist deutlich größer als das mögliche Risiko für den Fötus.

STILLZEIT: Es liegen keine Daten darüber vor, ob ADCETRIS oder seine Metaboliten in die Muttermilch übergehen. Darum kann ein Risiko für den Säugling nicht ausgeschlossen werden. Angesichts des potenziellen Risikos ist eine Entscheidung zu treffen, ob das Abstillen oder die Unterbrechung/Aufgabe der ADCETRIS-Therapie ratsamer ist.

FERTILITÄT: In nichtklinischen Studien verursachte die Behandlung mit ADCETRIS eine Hodentoxizität und kann damit möglicherweise die männliche Fertilität beeinträchtigen. Männern, die mit diesem Arzneimittel behandelt werden, wird empfohlen, während der Behandlung und bis zu sechs Monate nach der letzten Dosis kein Kind zu zeugen.

Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen: ADCETRIS kann die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen geringfügig beeinträchtigen.

UNERWÜNSCHTE REAKTIONEN

Monotherapie: Die als sehr häufig (? 10 %) eingestuften unerwünschten Reaktionen waren: Infektionen, periphere sensorische Neuropathie, Schwindel, Müdigkeit, Durchfall, Pyrexie, Infektionen der oberen Atemwege, Neutropenie, Hautausschlag, Husten, Erbrechen, Arthralgie, periphere motorische Neuropathie, infusionsbezogene Reaktionen, Pruritus, Verstopfung, Dyspnoe, Gewichtsabnahme, Myalgie und Bauchschmerzen. Schwerwiegende unerwünschte Arzneimittelreaktionen traten bei 12 % der Patienten auf. Die Häufigkeit der Einzelfälle schwerwiegender unerwünschter Arzneimittelreaktionen lag bei ? 1 %. Unerwünschte Reaktionen führten bei 24 % der Patienten zu einem Behandlungsabbruch.

Kombinationstherapie: Bei der Untersuchung von ADCETRIS als Kombinationstherapie mit AVD bei 662 Patienten mit bisher unbehandeltem fortgeschrittenem HL waren die unerwünschten Reaktionen (? 10 %): Neutropenie, Übelkeit, Verstopfung, Erbrechen, Müdigkeit, periphere sensorische Neuropathie, Durchfall, Pyrexie, Alopezie, periphere motorische Neuropathie, Gewichtsabnahme, Bauchschmerzen, Anämie, Stomatitis, febrile Neutropenie, Knochenschmerzen, Schlaflosigkeit, verminderter Appetit, Husten, Kopfschmerzen, Arthralgie, Rückenschmerzen, Dyspnoe, Myalgie, Infektion der oberen Atemwege, erhöhte Alaninaminotransferase. Schwerwiegende unerwünschte Reaktionen traten bei 36 % der Patienten auf. Zu den schwerwiegenden Nebenwirkungen unter bei ? 3 % der Patienten gehörten febrile Neutropenie (17 %), Pyrexie (6 %) und Neutropenie (3 %). Unerwünschte Reaktionen führten bei 13% der Patienten zu einem Behandlungsabbruch.

Wichtige Sicherheitsinformationen über ADCETRIS (Brentuximab Vedotin) (USA)

BOXED WARNING

PROGRESSIVE MULTIFOKALE LEUKENZEPHALOPATHIE (PML): Bei Patienten, denen ADCETRIS verabreicht wird, kann eine Infektion mit dem JC-Virus auftreten, die zu PML und in der Folge zum Tod führen kann.

Gegenanzeige

Die gleichzeitige Anwendung von ADCETRIS und Bleomycin ist aufgrund von pulmonaler Toxizität (z. B. interstitielle Infiltration und/oder Entzündung) kontraindiziert.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

  • Periphere Neuropathie (PN): ADCETRIS verursacht PN, die sich überwiegend sensorisch äußert. Es wurden auch Fälle von motorischer PN berichtet. ADCETRIS-induzierte PN ist kumulativ. Es ist auf Symptome zu achten wie Hypoästhesie, Hypertonie, Parästhesie, Unbehagen, Brennen, neuropathische Schmerzen oder Schwäche. Die Dosis ist entsprechend anpassen.
  • Anaphylaktische und Infusionsreaktionen: Bei der Gabe von ADCETRIS sind infusionsbezogene Reaktionen (IR) einschließlich Anaphylaxie aufgetreten. Patienten während der Infusion überwachen. Im Falle einer infusionsbedingten Reaktion ist die Infusion zu unterbrechen und es sind geeignete medizinische Maßnahmen einzuleiten. Bei Auftreten einer Anaphylaxie ist die Infusion sofort und dauerhaft einzustellen und eine entsprechende medizinische Therapie durchzuführen. Patienten mit einer vorherigen IR vor der Verabreichung weiterer Infusionen einer Prämedikation unterziehen. Die Prämedikation kann Acetaminophen, ein Antihistaminikum und ein Kortikosteroid beinhalten.
  • Hämatologische Toxizität: Im Zusammenhang mit ADCETRIS wurden tödliche und schwere Fälle von febriler Neutropenie berichtet. Bei der Gabe von ADCETRIS können anhaltende (? 1 Woche) schwere Neutropenie und Thrombozytopenie dritten oder vierten Grades oder Anämie auftreten.

    Bei Patienten, die ADCETRIS in Kombination mit einer Chemotherapie für zuvor unbehandeltes klassisches Hodgkin-Lymphom (cHL) im Stadium III/IV oder zuvor unbehandelte periphere T-Zell-Lymphome (PTCL) erhalten, ist eine G-CSF-Primärprophylaxe ab Zyklus 1 zu verabreichen.

    Vor der Verabreichung jeder ADCETRIS-Dosis sollte ein großes Blutbild erstellt werden. Bei Patienten mit Neutropenie dritten oder vierten Grades häufiger überwachen. Patienten auf Fieber überwachen. Bei Auftreten einer Neutropenie dritten oder vierten Grades, Verzögerungen, Reduzierungen, Unterbrechungen der Verabreichung oder eine G-CSF-Prophylaxe mit anschließender Verabreichung in Betracht ziehen.
  • Schwere Infektionen und opportunistische Infektionen: Bei mit ADCETRIS behandelten Patienten wurden Infektionen wie Lungenentzündung, Bakteriämie und Sepsis oder septischer Schock (einschließlich tödlicher Folgen) berichtet. Patienten während der Behandlung engmaschig auf Bakterien-, Pilz- oder Virusinfektionen überwachen.
  • Tumorlyse-Syndrom (TLS): Patienten mit schnell proliferierendem Tumor und hoher Tumorbelastung engmaschig überwachen.
  • Erhöhte Toxizität bei schwerer Einschränkung der Nierenfunktion: Die Häufigkeit von Nebenwirkungen ? Grad 3 und Todesfällen war bei Patienten mit schwerer Einschränkung der Nierenfunktion höher als bei Patienten mit normaler Nierenfunktion. Anwendung bei Patienten mit schwerer Einschränkung der Nierenfunktion vermeiden.
  • Erhöhte Toxizität bei mittlerer oder schwerer Einschränkung der Leberfunktion: Die Häufigkeit von Nebenwirkungen ? Grad 3 und Todesfällen war bei Patienten mit mittlerer oder schwerer Einschränkung der Leberfunktion höher als bei Patienten mit normaler Leberfunktion. Anwendung bei Patienten mit mittlerer oder schwerer Einschränkung der Leberfunktion vermeiden.
  • Hepatotoxizität: Bei mit ADCETRIS behandelten Patienten sind schwerwiegende Fälle von Hepatotoxizität einschließlich Todesfällen aufgetreten. Die Fälle standen im Zusammenhang mit einer hepatozellulären Schädigung, einschließlich Erhöhungen von Transaminasen und/oder Bilirubin, und traten nach der ersten ADCETRIS-Gabe oder bei wiederholter Gabe auf. Vorbestehende Lebererkrankungen, erhöhte Ausgangswerte der Leberenzyme und begleitende Medikamente können das Risiko erhöhen. Leberenzyme und Bilirubin überwachen. Patienten mit neuer, sich verschlechternder oder wiederkehrender Hepatotoxizität benötigen eventuell eine Verzögerung der Behandlung, eine Änderung der Dosierung oder einen Abbruch der Behandlung mit ADCETRIS.
  • Progressive multifokale Leukenzephalopathie (PML): Bei mit ADCETRIS behandelten Patienten wurden Todesfälle durch Infektion mit dem John Cunningham Virus (JCV) und anschließender progressiver multifokaler Leukenzephalopathie (PML) berichtet. Erste Symptome traten zu verschiedenen Zeiten nach Einleitung der Behandlung mit ADCETRIS auf, wobei einige Fälle innerhalb von 3 Monaten nach der erstmaligen Verabreichung auftraten. Neben der ADCETRIS-Therapie können auch frühere Therapien und Grunderkrankungen, die zu einer Immunsuppression führen können, beigetragen haben. Patienten mit neu auftretenden Anzeichen und Symptomen von Anomalien des zentralen Nervensystems sollten auf PML untersucht werden. Die Verabreichung von ADCETRIS sollte bei Verdacht auf PML unterbrochen und bei einer Bestätigung der PML-Diagnose dauerhaft eingestellt werden.
  • Pulmonale Toxizität: Es wurden tödliche und schwerwiegende Fälle nicht infektiöser pulmonaler Toxizität, einschließlich Lungenentzündung, interstitieller Lungenerkrankung und akutem Atemnotsyndrom, berichtet. Patienten auf Anzeichen und Symptome wie Husten und Dyspnoe überwachen. Neue bzw. sich verschlimmernde pulmonale Symptome sind unverzüglich abzuklären und entsprechend zu behandeln. Während der Evaluierung und bis zur Verbesserung der Symptome sollte die Behandlung ausgesetzt werden.
  • Schwere dermatologische Reaktionen: Im Zusammenhang mit ADCETRIS wurden tödliche und schwere Fälle von Stevens-Johnson-Syndrom (SJS) und toxischer epidermaler Nekrolyse (TEN) berichtet. Bei Auftreten von SJS oder TEN sollte die Verabreichung von ADCETRIS eingestellt und eine entsprechende medizinische Therapie durchgeführt werden.
  • Gastrointestinale Komplikationen: Es wurden tödliche und schwere Fälle akuter Pankreatitis berichtet. Weitere tödliche und schwere gastrointestinale Komplikationen sind Perforation, Blutungen, Erosion, Geschwüre, Darmverschlüsse, Enterokolitis, neutropenische Kolitis und Ileus. Lymphome mit bereits vorhandener GI-Beteiligung können das Perforationsrisiko erhöhen. Beim Auftreten von neuen oder sich verschlimmernden GI-Symptomen einschließlich starker Bauchschmerzen sollte umgehend eine diagnostische Auswertung und eine entsprechende Behandlung durchgeführt werden.
  • Embryo-fetale Toxizität: Basierend auf dem Wirkungsmechanismus und Tierversuchen kann ADCETRIS fetale Schäden verursachen. Frauen mit Fortpflanzungspotential sind über das potenzielle Risiko für den Fötus zu informieren, und es sollte ihnen geraten werden, eine Schwangerschaft während der ADCETRIS-Behandlung und für mindestens 6 Monate nach der letzten Dosis von ADCETRIS zu vermeiden.

Häufigste Nebenwirkungen (bei ? 20 % der Patienten in einer der Studien):

Periphere Neuropathie, Müdigkeit, Übelkeit, Durchfall, Neutropenie, Infektion der oberen Atemwege, Pyrexie, Verstopfung, Erbrechen, Alopezie, Gewichtsverlust, Bauchschmerzen, Anämie, Stomatitis, Lymphopenie und Mukositis.

Wechselwirkungen mit Arzneimitteln

Die gleichzeitige Gabe von starken CYP3A4-Inhibitoren oder -Induktoren hat das Potenzial, die Exposition gegenüber Monomethyl-Auristatin E (MMAE) zu beeinträchtigen.

Anwendung bei bestimmten Patientenpopulationen

Mittlere oder schwere Einschränkung der Leberfunktion oder schwere Einschränkung der Nierenfunktion: Die MMAE-Exposition und Nebenwirkungen sind erhöht bzw. verstärkt. Verabreichung vermeiden.

Männern mit weiblichen Sexualpartnern mit Fortpflanzungspotenzial ist zu raten, während der ADCETRIS-Behandlung und mindestens 6 Monate nach der letzten Gabe von ADCETRIS eine wirksame Verhütung anzuwenden.

Patienten sollten angewiesen werden, eine Schwangerschaft sofort zu melden und das Stillen zu vermeiden, während sie ADCETRIS erhalten.

Weitere wichtige Sicherheitsinformationen, einschließlich spezieller Warnhinweise ("Boxed Warning"), finden Sie in den vollständigen Verschreibungsinformationen für ADCETRIS unter www.seattlegenetics.com oder http://www.ADCETRIS.com.

Über Takeda Pharmaceutical Company Limited

Takeda Pharmaceutical Company Limited (TSE:4502/NYSE:TAK) ist ein global tätiges, forschungs- und entwicklungsorientiertes Pharmaunternehmen mit Sitz in Japan, das sich für bessere Gesundheit und eine bessere Zukunft für Patienten einsetzt, indem es wissenschaftliche Erkenntnisse in lebenswichtige Medikamente umwandelt. Takeda konzentriert seine Forschungsbemühungen auf vier Therapiebereiche: Onkologie, Gastroenterologie, Neurowissenschaften und seltene Krankheiten. Darüber hinaus investieren wir gezielt in Forschung und Entwicklung im Bereich plasmabasierte Therapien und Impfstoffe. Wir konzentrieren uns auf die Entwicklung hochinnovativer Medikamente, die dazu beitragen, das Leben der Menschen zu verbessern, indem wir die Grenzen neuer Behandlungsmöglichkeiten erweitern und unsere verbesserte kollaborative F&E-Engine und unsere Fähigkeiten in diesem Bereich nutzen, um eine robuste, modalitätenübergreifende Pipeline an Produkten aufzubauen. Unsere Mitarbeiter engagieren sich für die Verbesserung der Lebensqualität von Patienten und für die Zusammenarbeit mit unseren Partnern im Gesundheitswesen in rund 80 Ländern und Regionen der Welt.

Nähere Informationen finden Sie unter https://www.takeda.com.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

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