LUXEMBURG (dpa-AFX) - Der Außenhandel der Eurozone hat sich im Juli weiter von seinem drastischen Einbruch in der Corona-Krise erholt. Die Ausfuhren erhöhten sich zum Vormonat bereinigt um 6,5 Prozent, während die Einfuhren um 4,2 Prozent stiegen. Das sei jeweils die dritte Verbesserung in Folge, teilte das Statistikamt Eurostat am Mittwoch in Luxemburg mit. Als Folge stieg der Handelsüberschuss von 16,0 Milliarden auf 20,3 Milliarden Euro. Er nähert sich damit wieder seinem Vorkrisenniveau an.

Der Jahresvergleich zeigt jedoch, dass die Corona-Pandemie den Außenhandel immer noch stark belastet. Gegenüber Juli 2019 lagen die Ausfuhren 10,4 Prozent tiefer, die Einfuhren waren 14,3 Prozent schwächer. In der Europäischen Union fielen die Resultate ähnlich aus./bgf/stk