LUXEMBURG (dpa-AFX) - Die Industrie der Eurozone hat sich im Juli weiter von dem schweren Einbruch in der Corona-Krise erholt, allerdings mit geringerem Tempo. Die Industrieproduktion sei in den 19 Euroländern zum Vormonat um 4,1 Prozent gestiegen, teilte das Statistikamt Eurostat am Montag in Luxemburg mit. Analysten hatten im Schnitt mit einem geringfügig höheren Zuwachs gerechnet. Der Anstieg folgt auf ein Plus von 9,5 Prozent im Vormonat.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat lag die Produktion im Juli immer noch 7,7 Prozent tiefer. In der Corona-Krise war die Produktion aber wesentlich stärker abgestürzt. Im April wurde der Tiefpunkt mit minus 28,6 Prozent erreicht. Der Rückschlag in der Krise ist noch nicht aufgeholt worden.

Im Monatsvergleich erholte sich die Produktion im Juli am stärksten in Portugal, Spanien und Irland. In Lettland und Belgien war die Herstellung dagegen rückläufig. In Deutschland stieg die Produktion um 2,4 Prozent./bgf/jsl/stk