LUXEMBURG (dpa-AFX) - Der Außenhandel der Eurozone entwickelt sich weiterhin verhalten. Während die Exporte im September zurückgingen, stiegen die Importe an. Die Ausfuhren sanken zum Vormonat saisonbereinigt um 0,4 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Montag in Luxemburg mitteilte. Die Einfuhren erhöhten sich hingegen um 1,5 Prozent. Der Handelsüberschuss verringerte sich daher weiter: Er sank von 9,7 Milliarden im August auf 6,1 Milliarden Euro im September.

Gegenüber dem Vorjahresmonat stiegen sowohl die Ausfuhren als auch die Einfuhren kräftig an. Die Entwicklung ist Folge des Handelseinbruchs während der ersten Wellen der Corona-Pandemie im Jahr 2020. Allerdings ist auch in dieser Betrachtungsweise der Zuwachs der Einfuhren stärker als der Anstieg der Ausfuhren. Der Außenhandel wird derzeit gedämpft durch die zahlreichen Engpässe im internationalen Warenverkehr, die im Wesentlichen eine Folgeerscheinung der Corona-Pandemie sind./bgf/jsl/stk