FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Europäische Zentralbank (EZB) hat trotz der Ankündigung erhöhter Wertpapierkäufe zuletzt weniger Papiere erworben. In der vergangenen Woche ist das Kaufvolumen gesunken, wie aus Daten der EZB vom Montag hervorgeht. Demnach beliefen sich die gesamten Wertpapierkäufe in der Woche zum 26. März auf 24,0 Milliarden Euro. In der Woche zuvor (zum 19. März) hatte das Volumen noch bei 28,7 Milliarden Euro gelegen.

Die Käufe über das Corona-Kaufprogramms PEPP sind laut EZB ebenfalls gesunken. Sie betrugen in der Woche zum 26. März 19,0 Milliarden Euro, nach 21,1 Milliarden Euro in der Woche zuvor.

Die EZB hatte auf ihrer Zinssitzung Anfang März angekündigt, die Wertpapierkäufe über ihr Corona-Notprogramm PEPP übergangsweise zu beschleunigen. Hintergrund ist ein aus den USA nach Europa drängender Anstieg der Kapitalmarktzinsen, der die Finanzierung von Haushalten und Unternehmen verteuert und die wirtschaftliche Entwicklung zu belasten droht./jkr/he