WIESBADEN (dpa-AFX) - Die Flughafengesellschaft Kassel hat 2020 rund 481 000 Euro durch Grundstücksverkäufe erlöst. Das geht aus einer Antwort des hessischen Finanzministeriums in Wiesbaden auf eine parlamentarische Anfrage der Linksfraktion im Landtag hervor. Davon erwarb die Hessische Landesgesellschaft (HLG) zwei Grundstücke mit einer Größe von insgesamt drei Hektar - zum Preis von 450 000 Euro.

Das gemeinnützige Siedlungsunternehmen befindet sich mehrheitlich in Landesbesitz. Die HLG unterstützt unter anderem Kommunen bei der städtebaulichen Entwicklung. Nach Auskunft des Finanzministeriums soll auf dem Gelände ein Gewerbegebiet entstehen.

Bereits 2019 hatte die Flughafengesellschaft mbH Kassel mit Grundstücksverkäufen rund 1,47 Millionen Euro erzielt. Davon hatte die HLG zwölf Flächen mit einer Gesamtgröße von 8,65 Hektar für knapp 1,3 Millionen Euro gekauft.

Das Land Hessen ist mit 68 Prozent der größte Anteilseigner des Regionalflughafens in Calden bei Kassel. Weitere Gesellschafter sind die Stadt und der Kreis Kassel mit je 14,5 Prozent. Die Gemeinde Calden hält 3 Prozent./löb/DP/he