BERLIN (dpa-AFX) - Die meisten Bildungseinrichtungen arbeiten wegen der Corona-Pandemie seit gut drei Monaten im Notbetrieb. Vor diesem Hintergrund wird am Dienstag (10.00 Uhr) in Berlin ein umfangreicher Bericht zur Lage des deutschen Bildungssystems vorgestellt. Der von Bund und Ländern geförderte, alle zwei Jahre erscheinende Report zeigt anhand statistischer Daten Entwicklungen und Trends aus allen Bereichen des Bildungssystems von der Kita bis zur Hochschule und Erwachsenenbildung auf. Diese stellt er in einen Zusammenhang mit der wirtschaftlichen, sozialen und demografischen Entwicklung im Land.

Vorgestellt wird die Untersuchung von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU), der Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), der rheinland-pfälzischen Bildungsministerin Stefanie Hubig, und vom geschäftsführenden Direktor des Leibniz-Instituts für Bildungsforschung und Bildungsinformation (DIPF), Kai Maaz. Das DIPF hat die Federführung bei der Erstellung des mehrere hundert Seiten starken Berichts. Ein Schwerpunkt ist diesmal das Thema Bildung in der digitalisierten Welt. Die Corona-Krise hat hier einige Defizite zum Beispiel an Schulen und Hochschulen offengelegt./jr/DP/mis