BERLIN (dpa-AFX) - Beim Ausbau von schnellen Internet-Verbindungen in Deutschland gibt es Fortschritte - regional aber immer noch große Unterschiede. Diese bestehen vor allem zwischen Städten und ländlichen Gegenden. Das geht aus einer Erhebung einer Beratungsfirma im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums hervor. Die Auswertung lag der Deutschen Presse-Agentur vor.

Insgesamt hatten demnach Mitte des Jahres 55,9 Prozent der Haushalte in Deutschland sehr schnelles Festnetz-Internet. In Hamburg lag der Anteil bei 95,8 Prozent, in Bremen bei 95,5 Prozent und in Berlin bei 92,1 Prozent - in Brandenburg dagegen bei nur 22,1 Prozent, in Sachsen-Anhalt bei 12,0 Prozent. 74,6 Prozent der Haushalte in Städten hatten ein Gigabit-Netz - aber nur 16,7 Prozent in ländlichen Gegenden.

Auch bei Schulen gibt es Nachholbedarf: 86,1 Prozent aller Schulen haben zwar mit Stand Mitte 2020 einen Anschluss von mindestens 50 Mbit pro Sekunde - aber nur 34,9 Prozent einen Gigabit-Anschluss./hoe/DP/zb