PARIS (dpa-AFX) - In Frankreich hat sich der Preisauftrieb im Februar deutlich verstärkt. Die nach europäischen Standards errechnete Inflationsrate (HVPI) stieg auf 4,2 Prozent, nach 3,3 Prozent im Januar, wie das Statistikamt Insee am Dienstag in Paris mitteilte. Eine erste Schätzung wurde um 0,1 Prozentpunkte angehoben. Im Monatsvergleich stiegen die Verbraucherpreise um 0,9 Prozent. Auch das war etwas stärker als bisher bekannt.

Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt für die gesamte Eurozone eine Inflation von mittelfristig zwei Prozent an. Die Rate wird seit längerem klar übertroffen. Als Reaktion fährt die Notenbank ihre konjunkturstützenden Wertpapierkäufe schneller zurück als geplant. Als Hauptgründe für den hohen Preisauftrieb gelten Folgewirkungen der Corona-Pandemie und der Ukraine-Krieg. Vor allem Energie und viele Rohstoffe haben sich stark verteuert./bgf/stk